{"id":8487,"date":"2017-03-27T11:59:04","date_gmt":"2017-03-27T09:59:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gambio.de\/blog\/?p=8487"},"modified":"2017-04-11T12:20:21","modified_gmt":"2017-04-11T10:20:21","slug":"google-pagespeed-insights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/google-pagespeed-insights\/","title":{"rendered":"Warum Google Pagespeed Insights zur Geschwindigkeitsoptimierung einer Webseite nicht wirklich brauchbar ist"},"content":{"rendered":"<p>Viele sehen in Google den einen Heiligen Gral, wenn es darum geht, eine Seite hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit, Benutzbarkeit und \u00fcberhaupt allem zu optimieren. Hierf\u00fcr liefert Google ja nun auch einige hauseigene Tools, die deutlich machen sollen, wo Probleme liegen.<\/p>\n<p>Viele Seitenbetreiber erliegen allerdings der Annahme, dass jedes angebotene Tool Auswirkungen auf das Ranking einer Seite haben soll. Dem ist aber nicht so, denn Google will auch helfen, andere Dinge abseits des Seiten-Rankings zu optimieren. Eines dieser Tools, das viele Leute kennen, ist Google Pagespeed Insights. Und gerade dieses ist eines der am meisten falsch interpretierten Tools, die Google bereitstellt.<\/p>\n<h2><!--more-->Was genau l\u00e4uft bei Google Pagespeed falsch?<\/h2>\n<p>Zugegeben, die augenscheinliche Message des Tools \u00a0l\u00e4sst viel Positives erhoffen. \u201cBenutze es, um deine Seite zu optimieren und sie wird schneller\u201d. Das ist das, was das Tool mit seinem Namen suggeriert. Praktisch sieht das allerdings etwas anders aus.<\/p>\n<h3>Wichtige Daten werden nicht gemessen<\/h3>\n<p>Wir k\u00f6nnen das klassisch nach Schulbuch angehen: Geschwindigkeit ist ein Ausdruck des Betrags der Zeit, die ein Objekt f\u00fcr einen Ortswechsel braucht. Bezogen auf unseren Usecase wollen wir also die Zeit messen, die unsere Webseite braucht, um im Browser des Aufrufers anzukommen. Google Pagespeed Insights misst diese Zeit allerdings nicht.<\/p>\n<p>Der einzige Zeitfaktor, der gemessen wird, ist der, wie lange es dauert, bis die allerersten \u201cHappen\u201d einer Seite am Ziel ankommen. V\u00f6llig au\u00dfen vor ist, wie lange es dann dauert, bis alles vollst\u00e4ndig da ist und im Browser verarbeitet werden kann. Wenn eine Webseite also ein Sturm ist, w\u00fcrde Google Pagespeed Insights als Nachrichtensprecher sagen: Dieses Unwetter war besonders schlimm, denn es begann nur 10 Minuten nachdem das letzte aufgeh\u00f6rt hatte. Der Nachrichtensprecher w\u00fcrde nicht ber\u00fccksichtigen, wieviel es dann w\u00e4hrend des Unwetters tats\u00e4chlich geregnet oder gest\u00fcrmt hat. Wir sehen an diesem Beispiel vermutlich alle, dass hier real wichtige Daten auf der Strecke bleiben.<\/p>\n<p>Mit dem eigentlichen &#8222;Speed&#8220; einer Webseite, hat das Pagespeed Insights Tool also nur wenig am Hut. Das ist das gro\u00dfe Missverst\u00e4ndnis, dem viele Nutzer aufsitzen. Sie denken, dass eine niedrige Pagespeed Insights-Wertung automatisch auch bedeutet, dass die eigene Seite viel zu langsam und \u00fcberhaupt viel zu schlecht ist. Dem ist aber nicht in jedem Fall so.<\/p>\n<h3>Nicht alles, was moniert wird, ist auch wirklich ein Fehler<\/h3>\n<p>Eine andere Sache sind die au\u00dferhalb der Gesamtwertung einzeln aufgef\u00fchrten Themenkreise. Nicht jeder davon ist per se sinnig oder unsinnig, hier lohnt eine individuelle, offene Betrachtung. Zwischendurch schafft es das Tool n\u00e4mlich tats\u00e4chlich, einige Schw\u00e4chen einer Webseite in den Details der Wertungen sinnvoll aufzuzeigen. Andersherum gilt aber auch, dass nicht jeder monierte Punkt einen Handlungsbedarf aufzeigt. Allzu h\u00e4ufig ist es der Fall, dass eine Webseite schnell aufgebaut und sehr gut benutzbar ist und trotzdem eine miese Wertung bei Google Pagespeed Insights erh\u00e4lt. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr k\u00f6nnen vielf\u00e4ltig sein.<\/p>\n<h3>Javascript und CSS<\/h3>\n<p>H\u00e4ufig kritisiert wird die Einbindung von blockierendem JavaScript und CSS. Das meint, diese Elemente m\u00fcssen vollst\u00e4ndig geladen sein, denn vorher kann ein Browser nicht beginnen eine Seite am Bildschirm zusammenzusetzen. Es ist dabei allerdings nat\u00fcrlich, dass immer eine gewisse Menge an Daten geholt worden sein muss, um loslegen zu k\u00f6nnen, das l\u00e4sst sich also in keinem Fall vollst\u00e4ndig vermeiden.<\/p>\n<p>Auch die Gr\u00f6\u00dfe beziehungsweise die Menge an Bildern, die auf der analysierten Seite angezeigt werden, wird h\u00e4ufig moniert. In diesen Angaben steckt h\u00e4ufiger &#8211; aber eben nicht immer &#8211; ein St\u00fcck Wahrheit, dazu komme ich weiter unten.<\/p>\n<h3>Bilder und Cache<\/h3>\n<p>Gerne kritisiert werden auch fehlende oder zu kurze Angaben, wie lange Elemente im Browser der Nutzer gecached werden d\u00fcrfen. Optimierung von Bildern und die Angabe von Caching-Parametern, bieten dem Seitenbetreiber somit m\u00f6glicherweise Potenziale, den Pagespeed-Score seiner Seite zu verbessern.<\/p>\n<p>Die Reihenfolge wann welches JavaScript und wann das CSS geladen wird, bieten diese M\u00f6glichkeit aber eher selten. Hier wird also eher eine fehlerhafte Darstellung in Kauf genommen, indem die Seite in dem Moment, wo sie geladen wird, kurzzeitig nicht richtig dargestellt wird und ein folgendes Hoppeln, Springen, Umf\u00e4rben oder pl\u00f6tzliche Umbr\u00fcche Nutzer verschrecken k\u00f6nnten. Auch die Wahl von gr\u00f6\u00dferen oder mehreren Bildern kann in vielen F\u00e4llen bewusst erfolgt sein, damit die Seite besser in der Google Bildersuche gefunden wird.<\/p>\n<h2>Das &#8222;Google-Puzzle&#8220; als Problem<\/h2>\n<p>Um zu verstehen, warum es zu einer solchen Uneinigkeit seitens Google kommen kann, muss man verstehen, wie Google selbst eigentlich aufgestellt ist. Google ist schon lange keine Firma mehr, die nur einen Standort hat oder ein einzelnes Entwicklerteam besch\u00e4ftigt. Google ist vielmehr ein riesiges Konstrukt aus vielen kleinen und gro\u00dfen Unterabteilungen und -firmen, die \u00fcber den gesamten Globus verteilt sind. Das, was wir als \u201cGoogle\u201d bezeichnen, ist kein einzelner gro\u00dfer K\u00f6rper, sondern viel eher ein Puzzle, was sich aus vielen kleinen \u201cGoogles\u201d zusammensetzt.<\/p>\n<p>Ein Team macht meist eine Sache: Es gibt ein Team, das Android macht, ein anderes macht die Suchmaschine, ein weiteres Pagespeed Insights. In der Realit\u00e4t ist das nat\u00fcrlich noch viel weiter aufgesplittert, wir reden \u00fcber einen Weltkonzern mit vielen tausend Mitarbeitern und Projekten.<\/p>\n<p>Hier ist es dann auch unausweichlich, dass von den unterschiedlichen Teams Dinge jeweils anders bewertet werden. Jedes Team agiert mit einem anderen Auftrag im Hinterkopf. Das erkl\u00e4rt dann auch die miesen Wertungen von Pagespeed Insights f\u00fcr andere Google-eigene Tools und Angebote. Hier werden Dinge unterschiedlich bewertet und es wird dabei keine R\u00fccksicht auf die Entwicklungen der anderen Abteilungen rund um den Globus genommen.<\/p>\n<p>Sind deswegen aber all diese anderen Google Dienste, wie z.B. Analytics, schlecht? Oder \u00fcberwiegt der Nutzen dem gemessenen Nachteil? Sollten z.B. keine Webfonts eingebunden werden, obwohl sich mit ihnen viele Gestaltungsm\u00f6glichkeiten ergeben, die es ohne niemals g\u00e4be? Doch zur\u00fcck zu Pagespeed.<\/p>\n<h2>Was genau misst Google Pagespeed Insights denn nun eigentlich?<\/h2>\n<p>Die Frage mag sich nun so einigen Lesern stellen. Zumindest tut es augenscheinlich nicht das, was der Name suggeriert. Eigentlich analysiert und bewertet das Tool die technische Struktur einer Webseite und wie gerne es diese verwendete Struktur mag. Es geht dabei davon aus, dass eine ganz bestimmte und einzige Struktur umwerfend schnell sein m\u00fcsste, akzeptiert aber auch nur diese eine Struktur, als die einzig richtige Wahrheit.<\/p>\n<h3>Website ist nicht gleich Website<\/h3>\n<p>Es gibt bei Strukturen aber nicht nur diese eine Wahrheit, wie uns das Tool weismachen m\u00f6chte, beileibe nicht. Wird aus berechtigten Gr\u00fcnden ein anderer Seitenaufbau genutzt, weil dieser im Kontext gesehen vielleicht um einiges schneller und nutzerfreundlicher ist, straft Google Pagespeed Insights einen ab, weil gegen die Strukturvorgaben des Tools versto\u00dfen wurde.<\/p>\n<p>Also ist das Tool zum \u00dcberpr\u00fcfen der verwendeten Struktur nur bedingt n\u00fctzlich. Ein jeder wird hier auch verstehen, dass Webseiten je nach Einsatzgebiet anders aufgebaut sein werden. In einem Webshop geht es um andere Dinge als auf einer Homepage f\u00fcr Kochrezepte. Das Tool kann auf jeden Typ von Webseite angewendet werden und ist Generalist. Wenn aber nur ein Strukturtyp \u201cerlaubt\u201d ist, muss irgendwas in der Wertung \u00fcber die Klippe fallen.<\/p>\n<h2>Ein haarstr\u00e4ubendes Beispiel<\/h2>\n<p>Sehen wir uns einmal konkret einen aktuellen \u201cfalschen Positiven\u201d an, eine Ente. Ein wirklich gutes Beispiel f\u00fcr eine falsche Bewertung des Tools k\u00f6nnen wir aus der aktuellen Entwicklungsarbeit f\u00fcr den Shop liefern:<\/p>\n<p>Mit dem Honeygrid-Template wurden einige Bilder per CSS als Hintergrund-Grafik eingebunden, mit dem Hintergedanken, dass sie sich so besser skalieren lassen und dass dieses Vorgehen besser f\u00fcr die responsive Darstellung des Templates geeignet ist.<\/p>\n<p>Was dabei nicht bedacht wurde ist, dass die Bilder hierdurch nicht mehr sicher durch die Google-Bildersuche gefunden werden k\u00f6nnen, was effektiv in einer schlechteren Auffindbarkeit bei Google resultierte. Denn Google wertet Hintergrundbilder als geringer wertvoll, welcher Suchende will auch Hintergrundbilder statt Vordergrundinformation sehen?<\/p>\n<p>Dies wurde mit dem vor kurzem ver\u00f6ffentlichten Master Update GX3 v3.4.0.0 behoben, sodass die Bilder nun wieder in der Bildersuche gefunden werden. Diese Verbesserung f\u00fcr den Wert von Shopseiten und f\u00fcr das Google-Ranking hatte aber auch zur Folge, dass das Google Pagespeed Insights Ranking sich erheblich verschlechtert hat. Doch warum das?<\/p>\n<h3>Gleiche Geschwindigkeit = schlechtere Pagespeed-Bewertung<\/h3>\n<p>Der Hintergrund \u00a0ist einfach, wenn auch nicht wirklich nachvollziehbar: Google Pagespeed Insights bewertet Bilder, die per CSS eingebunden werden, generell nicht, beziehungsweise anders, so dass diese das Gesamtergebnis nur gering beeinflussen. In dem Moment, in dem die Bilder wieder direkt im HTML mit dem daf\u00fcr vorgesehenen Tag eingebunden worden waren, hagelte es schlechte Wertungen. Hier sei angemerkt, dass es sich um die gleichen Bilder wie zuvor handelte.<\/p>\n<p>Das bedeutet, die Geschwindigkeit der Seite selbst hat sich also in absolut keinem Fall ver\u00e4ndert, und trotzdem mag uns Google Pagespeed Insight jetzt weniger. Hieran l\u00e4sst sich sehr gut absehen, dass die Bewertungen durch das Tool nicht wirklich immer treffsicher sind, wenn es darum geht dem Webseiten-Nutzer ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, beziehungsweise seine Seite nach SEO-Kriterien zu optimieren.<\/p>\n<p>Die nachfolgenden Bilder zeigen es deutlich: Das erste Bild (Abb. 1) zeigt die Basis, einen Gambio-Shop in der Version GX3 v3.2.3.1. Dieser wurde nach der Messung per Master Update auf die Version GX3 v3.4.0.0 geupdatet, welche die oben angesprochene Anpassung zur besseren Auffindbarkeit von Bildern in der Google-Bildersuche enth\u00e4lt. Das Ergebnis des geupdateten Shops sieht man im zweiten Bild (Abb. 2). Es handelt sich um den<b>selben<\/b> Shop mit den <b>gleichen<\/b> Bildern. Die Ladezeit bleibt auf einem gleichen Niveau. Lediglich das Verfahren zur Einbindung der Bilder hat sich ge\u00e4ndert. Trotzdem verschlechtert sich die Wertung um ganze sechs Punkte:<\/p>\n<div id=\"attachment_8489\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8489\" class=\"wp-image-8489\" src=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2.png\" alt=\"Pagespeed Bewertung vor der \u00c4nderung\" width=\"700\" height=\"379\" srcset=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2.png 1337w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2-350x189.png 350w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2-768x415.png 768w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Pagespeed_insights_gambio_3.2-1024x554.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8489\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: Pagespeed Insights Ergebnis eines Shops mit der Version GX3 v3.2.3.1<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_8501\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8501\" class=\"wp-image-8501\" src=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher-1024x554.png\" alt=\"Pagespeed Bewertung nach der \u00c4nderung\" width=\"700\" height=\"379\" srcset=\"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher-1024x554.png 1024w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher-350x189.png 350w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher-768x415.png 768w, https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-content\/uploads\/nachher.png 1337w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8501\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 2: Pagespeed Insights Ergebnis eines Shops mit der Version GX3 v3.4.0.0<\/p><\/div>\n<h2>Gibt es eine L\u00f6sung?<\/h2>\n<p>Hier stellt sich die Frage: was ist das Ziel? Soll Google Pagespeed Insights gl\u00fccklich gemacht werden oder der Nutzer ein gutes Seiten- beziehungsweise Shoppingerlebnis geboten bekommen und den Shop f\u00fcr f\u00fcr sich maximal relevant halten? Beides zusammen ist nicht fair zu erreichen.<\/p>\n<h3>Kleine Tricksereien&#8230;<\/h3>\n<p>Eine M\u00f6glichkeite w\u00e4re es, das Tool zu \u00fcberlisten, was auch tats\u00e4chlich recht h\u00e4ufig passiert. Nach dem Motto: Kenne die Schw\u00e4chen des Tools und nutze sie aus!<\/p>\n<p>Soll Google Pagespeed gl\u00fccklich gemacht werden, so ist das eigentlich ziemlich simpel: Einfach \u00fcber dem eigentlichen Inhalt der Webseite\/des Onlineshops einen ganz kleinen Brocken ungestyltes HTML platzieren, welches so lange angezeigt wird, bis die eigentliche Seite im Hintergrund komplett fertig geladen ist. Anschlie\u00dfend den kleinen HTML-Fetzen wieder per JavaScript ausblenden und den eigentlichen Inhalt der Seite anzeigen. Das reicht schon. Google Pagespeed ist wahnsinnig gl\u00fccklich, da es kein blockierendes CSS oder JavaScript gibt und die Seite angeblich sofort und schnell benutzt werden kann.<\/p>\n<h3>&#8230;auf Kosten des Nutzers<\/h3>\n<p>Denn ist damit der Nutzer der Webseite\/des Onlineshops gl\u00fccklich? Klares Nein, absolut nicht!<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Marketingaktion s\u00e4he das sicher sch\u00f6n aus, aber allein aus Ethikgr\u00fcnden verzichten wir auf solche Hinterlistigkeiten. Der Besucher wird sich am Ende auch fragen, was die \u201cdeplatzierte\u201d Meldung bei jedem Seitenaufruf soll und ist dann wahrscheinlich auch schneller verschwunden, als man schauen kann.<\/p>\n<p>Und wie lange Nutzer auf einer Webseite verweilen, ist bei Google ein ziemlich wichtiger Rankingfaktor. Bleiben die Nutzer also nicht lange, dann verschlechtert sich auch das Ranking der Seite. Daraus folgt dann nat\u00fcrlich, dass es w\u00fcnschenswert ist, den Nutzer der eigenen Webseite gl\u00fccklich zu machen und m\u00f6glichst lange auf der eigenen Seite zu halten.<\/p>\n<p>Das ist manchmal vielleicht nicht ganz einfach, aber wenn die eigene Seite gut gefunden gefunden wird, ansprechend aussieht und schnell bedienbar ist (auch auf Mobilger\u00e4ten), ergibt sich daraus in aller Regel ein deutlicher Vorteil gegen\u00fcber dem, der sich darauf konzentriert um jeden Preis eine hohe Wertung bei Google Pagespeed Insights zu bekommen.<\/p>\n<div class=\"alert alert-warning\">Denn ein gut funktionierender Online-Auftritt, mit guten und griffigen Texten, sch\u00f6nen, aber nicht zu gro\u00dfen Bildern und gutem, zielf\u00fchrendem Design, ist bedeutend wichtiger, als die Wertung eines zur Willk\u00fcr neigenden Online-Tools.<\/div>\n<p>Auch die reale Seitengeschwindigkeit ist im Auge zu behalten. Diese beeinflusst ma\u00dfgeblich das Nutzererlebnis sowie die Conversions und ist auch relevant f\u00fcrs Ranking. Hierf\u00fcr empfehle ich kostenlose Tool wie beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.pingdom.com\/\" target=\"_blank\"><strong>Pingdom<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h2>Ein Aufruf zum Schluss<\/h2>\n<p>Denkt bitte daran, dass die vielen Tools da drau\u00dfen nur gesamt und kritisch hinterfragt ein Schl\u00fcssel zum Erfolg sind, sie sind keinesfalls allwissend und perfekt. Sie liefern ein paar brauchbare Hinweise, wenn etwas wirklich im Argen ist, mehr nicht.<\/p>\n<p><strong>Wenn eine Webseite gut und schnell funktioniert und gute Inhalte bietet, dann ist das viel wertvoller als irgendeine Bewertung eines Online-Tools.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"alert alert-info\">\n<p>F\u00fcr aktuelle News aus der Welt des E-Commerce folgen Sie uns bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Gambio\" target=\"_blank\"><strong>Twitter<\/strong> <\/a><\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich finden Sie uns auch bei <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/GambioGmbH\" target=\"_blank\"><strong>Facebook<\/strong> <\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Erstellen Sie mit Gambio ganz einfach noch heute Ihren eigenen Onlineshop<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"btn btn-primary\" href=\"https:\/\/www.gambio.de\" target=\"_blank\" type=\"button\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele sehen in Google den einen Heiligen Gral, wenn es darum geht, eine Seite hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit, Benutzbarkeit und \u00fcberhaupt allem zu optimieren. Hierf\u00fcr liefert Google ja nun auch einige hauseigene Tools, die deutlich machen sollen, wo Probleme liegen. Viele Seitenbetreiber erliegen allerdings der Annahme, dass jedes angebotene Tool Auswirkungen auf das Ranking einer Seite [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":8499,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[211,523,250],"class_list":["post-8487","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-pagespeed","tag-pagespeed-insights","tag-tools"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8487"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11331,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8487\/revisions\/11331"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gambio.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}