Amazon Verkauf Erfahnungswerte.

Thema wurde von peterschickling, 27. Oktober 2014 erstellt.

  1. peterschickling

    peterschickling Erfahrener Benutzer

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  2. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Hallo Peter,
    es kommt drauf an, ob Du Konkurrenz aus China hast.
    Wir müssen an Amazon 12% abdrücken. Somit sind unsere Preise bei Amazon mind. um diesen Betrag teurer als bei uns in Shop (so etwa +15%)
    Wir drucken auf unsere Rechnungen immer drauf "Wenn Sie diesen Arikel in unserem Shop unter (Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.).. gekauft hätten wäre Ihre Ersparnis € x,xx gewesen) So meistens um die 10 Euro. Intressiert keinen. Die kaufen bei Amazon wie bekloppt. Amazon ist die größte Produktsuchmaschine der Welt, größer als Idealo oder so. Alle die ich kenne meinen das Amazon soooo billig ist. Klar! Dabei sind wir mit 7-12% noch gut dran. Es gibt auch 15% und 30% Provision...
    Stelle ein paar Teile rein als Probe, investiere die Erfahrung und seh was rauskommt. Du musst allerdings der billigste sein, bzw. 99-100% haben, dann kannste auch paar Cent teurer sein, wenn der billigste nur 90% hat...

    Gruß
    Jörg
     
  3. Petra

    Petra G-WARD 2013/14/15

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    Hallo Peter,

    es kommt nicht nur darauf an, ob du Konkurrenz aus China hast. Wir haben z.B. ganz viele kaufmännische Überflieger, die bei Amazon die Produkte teils weit unter VK anbieten. Zieht man dann unsere geschmeidigen 15% ab, kannst du dich auch an die Ecke stellen und das Zeug verschenken. Hinzu kommt noch, dass die mit Versandkosten spielen, die jenseits von Gut und Böse sind. Fazit: Unter Preis verkaufen, niedrige bis gar keine Versandkosten = Durchlaufender Posten (wenn man Glück hat).

    Schau dir genau die Mitbewerber für deine Artikel an und lade die Artikel gar nicht erst hoch, an denen du nichts oder zu wenig verdienst. Deshalb ist zu überlegen, ob du nicht Artikel einzeln einstellst, ohne Profi-Verkaufskonto. Das musst du dir einfach mal ausrechnen.
     
  4. peterschickling

    peterschickling Erfahrener Benutzer

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    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für eure einschätzungen, ich denke ich werde das mal beobachten und warte erstmal.
    Konkurrenz hab ich sicher genug, aber zum Glück nicht aus aus China.

    Vielen Dank

    Gruß Peter
     
  5. Olaf

    Olaf Erfahrener Benutzer

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    Wenn Du Produkte hast, die gut laufen, dann bietet die Amazon nach einer Weile selber erheblich billiger an.
     
  6. peterschickling

    peterschickling Erfahrener Benutzer

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    Das kann ich mir gut vorstellen, wenn es ein Produkt ist das man an jeder Ecke kaufen kann, Amazon kauft das dann sicher im großen Stil und kann es dann deutlich günstiger verkaufen.:(

    Meine Produkte nur bei mir erhältlich...:rolleyes:

    aber Danke

    Gruß Peter
     
  7. Olaf

    Olaf Erfahrener Benutzer

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    Wenn Du der Hersteller Deiner Produkte, dürfte es kein Problem sein.
    Ich weiß aber nicht wie die sich bei einem Importeur verhalten.

    Wir verkaufen nicht auf Amazon und haben auch Lieferanten entfernt, die dort verkaufen.
     
  8. peterschickling

    peterschickling Erfahrener Benutzer

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    Mir ist Amazon eh zu teuer, mich schrecken da schon die 39,00 ehr ab, so unverschämt ist ja noch nicht mal ebay.

    Gruß Peter
     
  9. Angels Garden Dekoshop

    Angels Garden Dekoshop Erfahrener Benutzer

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    Habe auch mal mit dem Gedanken gespielt, aber ich sehe die Preispolitik dort auch nicht ein. 15% Provision sind einfach auch irgendwann zu viel.


    Und die Preise dort sind teilweise wirklich jenseits von Gut und Böse.


    Bestes Beispiel: Ein Artikel, den ich dieses Jahr schon zigfach verkauft habe + Versandkosten, werden von einem Mitbewerber für 10,- € weniger inkl. Versandkosten angeboten. Nach Adam Riese sind da dann gut und gern 2 - 3 € verdient. Auf reines Geld in der Gegend rumschieben hab ich keinen Bock, dann bleibt halt Amazon draußen.


    Aber solche Knaller sind auch auf Ebay unterwegs. Einen hab ich gefunden, der einen Artikel für 200,- inkl. Versandkosten anbietet. Der Artikel muss per Spedition geliefert werden und kostet im EK 99,- € netto. Wenn da nach Abzug aller Kosten noch 10,- € hängen bleiben, hat er Glück gehabt.
    Leider machen diese Anbieter dann halt die Preise kaputt, dann der Kunde hat nur noch den Preis im Kopf.
     
  10. Petra

    Petra G-WARD 2013/14/15

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    Amazon ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite setzen die Händler massiv unter Druck mit ihrem Punktesystem. Die Kunden können dich bewerten wie sie wollen und meist bewerten sie dich erst gar nicht.

    Was man bei Amazon aber nicht unterschätzen sollte: Kunden benutzen Amazon immer häufiger als Suchmaschine. In Firefox und anderen Browsern ist das ja sogar im Suchfeld vorhanden, verleitet dann natürlich erst recht dazu. Und wie ein US-Prof. so schön festgestellt hat, werden in 10 Jahren wohl kleine Shops wenig bis gar nicht mehr existieren, außer sie spielen bei den Großen mit. Die Tendenz sieht man ja heute schon. Die Mentalität der Kunden ist halt faul und billig. Es muss ratzfatz gehen, mit allen Garantien und Absicherungen, darf aber nix kosten. Außerdem hat Amazon bei den Kunden - und auch bei vielen Händlern - eine bessere Reputation als ebay. Die haben den Ramschstempel und denen rennen momentan die Kunden weg. Man muss halt abwägen, was und für wie viel man es bei Amazon einstellt. Und die 39 Euro im Monat kann man auch als Werbekosten sehen. Teile das mal durch den CPC anderer Portale, dann wirst du sehen, dass du damit sehr günstig wegkommst.
     
  11. barbara

    barbara G-WARD 2014-2020

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    Es gibt Händler die Amazon dazu nutzen, um Kunden in Ihren eigentlichen Shop zu bekommen.
    Ich hatte da mal einen, der hat Kleinteile so für 1€ verkauft (niedliche Dinger :)) , da kamen sehr schnell 15 Teile zusammen. Aber er wollte bei Amazon je Teil 3€ Versand haben, bei 15 Teilen also satte 30€.
    Ich habe ihn gefragt, wie so er keinen Kombi-Versand anbietet.
    Seine Antwort:
    -Mit Amazon ist das auf Grund der Gebühren nicht machbar. Aber Sie können nach meinem Firmennamen googlen, dann finden Sie meinen Online-Shop.-
    Da hatte er die Artikel etwas teurer aber nur einmal Versandkosten.
     
  12. Olaf

    Olaf Erfahrener Benutzer

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    Und dann wundern die sich, warum auf den ersten Seiten nur Marktplätze kommen und der eigene Shop irgendwo im Nirwana rumdümpelt.

    Ich stelle mir in etwa das so vor:

    Ich habe in einem großen Kaufhaus eine Regalfläche gemietet, stelle da Produkte hinein.
    Dieses Kaufhaus macht große Werbung, was es (das Kaufhaus, nicht ich) für tolle und reichhaltige Angebote es hat.
    Die Kunden strömen in Scharen herbei und kaufen, weil sie denken, sie kaufen direkt vom Kaufhaus.
    Dieses Kaufhaus suggeriert also, es wären seine eigenen Produkte.
    Deshalb hänge ich an der Ecke von meinem gemieteten Regal ein Zettelchen dran, worauf steht: "Diese Produkte sind auch in meinem Laden im Nirwanaweg Nr wasweisich erhältlich.
    Vermutlich darf ich "günstiger erhältlich" nicht auf diesem Zettel schreiben, da mir dann wohl die Kündigung des Mietregals droht.

    Mal ehrlich, wieviel Kunden machen sich dann die Mühe und suchen dann meinen Laden?
     
  13. barbara

    barbara G-WARD 2014-2020

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    Die, die nicht 30€ Versandkosten zahlen wollen :)
    Ich würde da aber auch nicht verkaufen.
     
  14. Dennis (Print-Weilburg.de)

    Dennis (Print-Weilburg.de) G-WARD 2013/14/15/16

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    ich klick generell als ersten den Filter - Prime bestellbar an damit die marketplace anbieter größtenteils rausfliegen.
    nervt mich immer bestelltst und bekommst x-Pakete an 2-3 Tagen.
     
  15. Petra

    Petra G-WARD 2013/14/15

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    Das ist aber auch eine Milchmädchenrechnung, die nur sehr selten funktioniert. Bei uns und auch bei anderen Shops, die ich kenne, funktioniert das "Holen in den Shop" nicht. Du kannst denen Gutscheine mit ins Paket legen, mit denen telefonieren und darauf hinweisen, dass es im Shop doch günstiger ist. Nö, es wird bei Ama bestellt. Krassestes Beispiel in einem befreundeten Shop: Kunde ruft an, lässt sich beraten, wird in den Shop geleitet, packt seinen Warenkorb voll, schickt die Bestellung ab. Kurze Zeit später flattert der Widerruf rein und wiederum kurze Zeit später kam exakt die gleiche Bestellung über Amazon. Das muss und kann man nicht verstehen.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    #16 Anonymous, 4. November 2014
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2014
    Das ist schon sehr merkwürdig. Vielleicht denken die ja das sie über Ama besser geschützt sind oder es ist einfach nur Dummheit. Wer weiß.
    Fakt ist falls der Rest der Menschheit auch so denkt oder was auch immer die Gründe dafür sind dann werden in naher Zukunft die kleinen Shops platt gemacht. aber da ja keiner was verpassen möchte stellt eben jeder der kann auch Artikel bei den großen Plattformen rein und schaufelt sich somit sein eigenes Grab zumindest was dann den eigenen Shop betrifft.Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum kleinere Shops es immer schwerer haben.
     
  17. Petra

    Petra G-WARD 2013/14/15

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    Ich habe mich 10 Jahre gegen Amazon gewehrt. Genau aus den Gründen, die Sabine oben beschrieben hat. Dummerweise überlässt man damit seinen Konkurrenten das Feld. Beispiel: Wir haben einen Artikel, den wir im Shop vielleicht 1 x im Vierteljahr verkaufen. Bei Amazon 30 Stück in der Woche! Also schaufle ich mir doch eher selbst ein Grab, wenn ich diesen Umsatz anderen überlasse. Was an Amazon wirklich ärgerlich ist, sind die Verkäufer, die einfach nicht rechnen können. Wenn nach Abzug aller Gebühren 1 Euro übrig bleibt, dann denken die, die werden damit Millionäre. Dann versenden sie mit Warensendung und alles ist schön.

    Und die Zukunft von kleinen Shops ist ohnehin gezählt. Früher oder später wird es die nicht mehr geben, außer die haben sich in einer Nische sehr gut platziert. Da Nischen aber immer häufiger auch von den Großen besetzt werden, ist die Zukunft eben nicht Sunshine and Lollipop. Wer jetzt schon sehr individuelle Sachen herstellt oder anbietet, der wird wahrscheinlich überleben. Für alle anderen (dazu zähle ich uns auch) wird die Luft dünn.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    @Barbara Gehen tut das schon bei Amazon. Man muss nur wissen, wie. :)
     
  19. ES Trading24

    ES Trading24 Erfahrener Benutzer

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    Ich habs nur kurz auf Amazon versucht:

    - die greifen fast meine komplette Marge bei vielen Produkten ab
    - ich hab Hersteller gefunden (bei denen ich einkaufe), die manche Produkte so günstig anbieten, dass man als Händler nicht damit konkurrieren kann
    - Amazon verkauft viele meiner Artikel unangreifbar günstig
    - es scheint Hobby-Händler zu geben, die bieten Artikel so günstig an, dass wenn ich das machen würde, ich 1-2 Euro miese machen würde

    Die Produktanzeigen hätten mich interessiert, allerdings darf ich Nahrungsergänzungsmittel zu diesem Zeitpunkt leider nicht bewerben.

    Amazon macht nur Sinn, wenn man selbst herstellt (zumindest mit meinen Produkten)

    Da ebay doch noch günstiger ist, versuch ich dort mein Glück nochmal - obwohl da auch welche rumlaufen, denen höchstens noch ein Euro pro Paket bleibt. So viel zum Thema ruinöser Preiswettbewerb. Schuld daran sind die Händler selber, weil wenn mir ausser den Preis zu senken nichts einfällt, siehts halt irgendwann finster aus.

    Hauptziel wird für mich immer bleiben, den eigenen Shop nach vorne zu bringen. Marktplätze sollten nur vorübergehendes Beiwerk sein :)

    Grüße
     
  20. Petra

    Petra G-WARD 2013/14/15

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    Alles richtig, aber bei uns ist Ama das einzige Portal, welches funktioniert. Ebay - absolut tote Hose, Rakuten, reden wir nicht drüber. Bei Rakuten kommen immer mal wieder Bestellungen, schubweise. Bekommst du eine, dann kannst du davon ausgehen, dass du in den nächsten oder sogar noch am selben Tag eine oder mehrere Bestellungen bekommst.

    Inzwischen sehe ich es nicht mehr so, dass das Hauptziel sein muss, den eigenen Shop nach oben zu bringen - es ist ein Ziel von vielen. An welches Portal man sich auch immer anschließt, man ist abhängig. Allerdings ist man viel abhängiger von Google, wenn man nicht mehrgleisig fährt. Fliegt dein Shop nach irgendeinem Tierchen-Update von den Topplätzen oder von der ersten Seite der organischen Suche, hast du die A-Karte gezogen. Klar, das könnte man versuchen mit teuren Klicks auf Werbeanzeigen zu kompensieren. Ob man damit allerdings günstiger fährt, wage ich zu bezweifeln.

    Noch ein Nachtrag: Wie mächtig Amazon in den Köpfen der Menschen nicht nur als Suchmaschine ist, zeigt bei uns die Akzeptanz der Zahlungsmittel. Innerhalb weniger Wochen hat "Zahlen mit Amazon" unseren Platzhirsch PayPal nahezu abgelöst. Die Quote hat sich komplett umgedreht. Zahlten vorher die Kunden bei uns meistens mit PayPal, zahlen sie jetzt fast ausschließlich mit Amazon. Ob man wil oder nicht, in Zukunft wird man kaum um solche Riesen drumrum kommen. Was zur Folge hat, dass sich der Wettbewerb dort noch verschärfen wird. Alles nicht wirklich schön.