v4.4.x Klarna Abbruch lässt Artikelbestände reduziert zurück

Thema wurde von Anonymous, 19. November 2021 erstellt.

  1. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Wenn Klarna eine Zahlung ablehnt, was oft vorkommt, bleiben die Bestände der Artikel reduziert zurück. Wenn man dann keine manuelle Stornierung vornimmt stimmen danach die Bestände nicht mehr.

    Sehr ärgerlich wenn ein Kunde einen Restbestand bestellen will, Klara seine Lastschrift ablehnt, und er dann noch mal mit z.B. Paypal versuchen will. Dann sind die Artikel nicht mehr verfügbar, der Kunde entschwunden...

    Ich hatte das gerade wieder, der Kunde hat glücklicherweise nachgefragt.

    Kann man das korrigieren?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    ... Der nicht bestätigte Auftrag muss manuell storniert werden, dann setzt Du ein Häkchen unter 'Artikelanzahl dem Lager gutschreiben'. Damit sollte Dein Problem behoben sein.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Das meinte ich ja gerade, da ist ja das Problem. Die Artikel sind dann erst mal geblockt und ich muss sie manuell stornieren. Genau das will ich ja nicht:

    "Sehr ärgerlich wenn ein Kunde einen Restbestand bestellen will, Klara seine Lastschrift ablehnt, und er dann noch mal mit z.B. Paypal versuchen will. Dann sind die Artikel nicht mehr verfügbar, der Kunde entschwunden..."
     
  4. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    ... ah, ok. Es geht schlicht darum, dass der Zeitabstand zu gering ist... schon klar. Vielleicht kann Gambio helfen.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Da können wir auch nicht helfen, wenn es eine Bestellung gibt, sind die Artikel vom Lagerbestand abgezogen und werden erst nach einem Storno wieder korrigiert. Das ist das korrekte Verhalten.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Bei Paypal bleiben nach einem Abbruch aber keine "Auftragsleichen" zurück, nur bei Klarna ist das so.
     
  7. thomas_malle

    thomas_malle Neues Mitglied

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    #7 thomas_malle, 19. November 2021
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2021
    das ist und bleibt (laut Gambio) ein Problem - was aber auch zumindest verständlich ist, da Klarna zur Durchführung eine Bestellummmer benötigt (Referenz), d.h. der Auftrag VOR dem Transfer zu Klarna im Shopsystem angelegt werden muss (wobei es mir nicht gelang dem Gambio Support den Effekt als Problem zu erläutern, dort ist man wie mehrfach nachzulesen der Meinung, dass das vollkommen korrekt und erwünscht ist) Wenn dann bei Klarna etwas nicht passt (auch bei uns SEHR oft bzw brechen die Spezialisten mittendrin einfach ab und entscheiden sich anders) dann haben wir Bestellleichen im System. Was aber wirklich meiner Meinung nach ein Fehler ist, ist dass wenn der Kunde abbricht bei Klarna er retour zur bereits ausgefüllten Bestellung kommt, vom Gambio System ein Hinweis angezeigt wird, er können nun eine andere Zahlungsform wählen, was er auch tut, die Bestellung wird abgeschlossen und jetzt das Problem : 1x ist die Bestellung als Klarna & Leiche da, Artikelstand abgezogen udn ein weiteres Mal als ordentlich abgeschlossene Bestellung mit Zahlung XY. Wenn nicht ausreichend Lagerstand, dann kann er die Bestellung nicht abschliessen. Also für den Kunden sieht es so aus, als gäbe es nur 1 Bestellung, bei der er sich mittendrin für eine andere Zahlungsform entscheidet, für uns gibt es 2, und macht eine Menge Aufwand. Zu lösen wäre das nur im Fall Klarna, dass die Bestellung eine Referenznummer für Klarna generiert und die Order TEMPORÄR speichert, Klarna wird ordnungsgemäss beendet, aus der temporären Order wird eine normale fixe Order, der Bestand nur 1x abgebucht. Oder Klarna wird nicht beendet, Kunde kommt retour zu temporärer Order, ändert Zahlungsform und beendet erneut. Übrigens vollkommen gleicher Effekt bei Hub-Modul oder Sonstiges-Modul, wir haben aber interessanterweise beim Hub-Modul um ca. 30% mehr Abbrüche als beim Sonstige-Modul.
     
  8. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Das ist komplizierter. Das Grundproblem beginnt bei dem Fakt, dass es keine Logik gibt Lagerbuchungen bei Verkauf rückgängig zu machen. Mit Stammartikeln würde man das noch hinkriegen, aber sobald Attribute im Spiel sind geht das nicht. Es wird quasi beim Kauf die Hälfte allen Wissens über den Kauf weggeworfen, und wenn einem das fehlt kann man nicht mehr alles sicher richtig maschinell rückabwickeln. Eine Lagerrückbuchung muss darum ein manueller, zwingend vom Nutzer durchzuführender Prozess sein.

    Das kann man, je nach Blickwinkel auf die Angelenheit, als Paradigma, Basiseckpfeiler oder Mangel sehen. Jede Interpretation ist korrekt von irgendwo. Das abzustellen ist ein Haufen Arbeit und Änderung des Fundaments, der weder schnell noch ohne einen Haufen Leichen auf dem Weg geht. Wir wollen das irgendwann, aber nicht um jeden Preis der Welt.

    Was jetzt zum Beispiel gerade in Schüben passiert: Wir murksen die Artikelattribute ab. Wir brauchen eine ähnliche Funktionalität, aber die dümmsten Logikprobleme der Attribute müssen weg. Ein Neubau ist da vielfach "günstiger" als eine Renovierung, nach einer Renovierung würde man eh nicht wiedererkennen, darum rollen da gerade erste Bagger drüber.

    Das ist dann ein Schritt, weitere müssen ebenfalls passieren.

    Das bedeutet aber für jetzt, mal ganz platt ausformuliert, in unserer Sicht:

    In Zahlungsmodulen ist zu vermeiden, dass die nach Klick auf Kaufen noch fehlschlagen können. Alles was man vorab tun kann um das auszuschliessen ist richtig und wichtig. Alle Prozesse, die sich vor den Buttonklick auf Kaufen erledigen lassen, sind vor dem Klick auf Kaufen richtig. Je mehr Dinge ein Zahlungsmodul nach dem Klick auf Kaufen tut, desto schlechter ist es. Wann immer wir etwas tun können um dem Bild gerechter zu werden, werden wir es fraglos und alternativlos tun, bis die Welt vielleicht mal anders wird. Wenn sie anders wird, ist das eine gute Weile hin, sehr sicher nicht in 2021 oder 2022.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    #9 Anonymous, 19. November 2021
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2021

    Ich hatte vor ca. 1 Stunde einen Kunden zwecks Beratung am Telefon. Während des Telefonats hat der Kunde versucht online zu bestellen und Klarna hat die Zahlung abgelehnt. Bei mir kam die Bestellung aber gar nicht erst an und musste daher auch gar nicht erst storniert werden. Daher frage ich mich grade, wieso Du eine Bestellung überhaupt stonieren muss, wenn die Zahlung von Klarna abgelehnt wurde.
    Bei mir war es bisher immer so, dass ich eine Bestellung manuell stornieren musste, wenn der Kunde versucht hat mit Klarna zu bestellen, wegen eines Fehlers aber nicht bezahlen konnte. Das passiert aktuell mit Klarna Sofortüberweisung. Dazu wurde vor 1-2 Wochen auch schon ein Ticket erstellt und befindet sich noch in Bearbeitung.
     
  10. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Es kommt ein bisschen drauf an welche genaue Klarna Zahlungsweise gewählt wurde. Rechnungskauf und Ratenkauf schliessen solche Probleme quasi aus, Kreditkarte und Sofort sind deutlich anfälliger. Da bezieht Klarna Leistungen Dritter wie Banken oder Visa oder Master, und die können spät Nein sagen.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Es war Lastschrift.