Wichtige Information: Anpassung der Gambio Cloud und Eigenes Hosting Tarife ab Mai 2026

Thema wurde von Hendrik M. (Gambio), 11. März 2026 um 13:02 Uhr erstellt.

  1. IX99
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    Man muss halt auch sagen, dass es den Verbrauchern/Kunden auch ein ganzes Jahrzehnt so antrainiert wurde.
    Was wenn es kein PayPal mehr gäbe? Würde dann keiner mehr Online-Shopen?
    Die Frage ist, ob man es den Kunden auch wieder abtrainieren kann. Kann man dem Kunden auch auf anderem Weg das Gefühl geben dass man hier sicher einkaufen kann?

    Leider haben es die europäischen Banken (und Regierungen) die letzten 20 Jahre komplett verschlafen eine richtige Alternative aufzubauen. Der überwiegende Großteil des Zahlungsverkehr im Online-Shoping läuft über amerikanische Anbieter (PayPal, Visa, Mastercard). Wie lange kann man dass noch moralisch vertreten zu unterstützen wenn der orange Hampelmann und seine Sekte die Welt durcheinander bringen.

    Ich verstehe nicht warum man in der EU keine Alternative zu PayPal aufbaut mit humaneren Gebühren (1-1,5%) und schon wäre das für viele Händler eine Alternative. PayPal macht Milliarden-Gewinne, und denoch tritt kein Richtiger Wettbewerber auf den Plan der mal versucht PayPal paar Kunden mit guten Konditionen abzunehmen. Die Hoffnung dafür steckt jetzt in Wero, aber den Rückstand zu PP aufzuholen wird eine Mammutaufgabe.

    Hier wäre dann auch Gambio und der Gambio-Hub gefragt, eine starke Wero integration in den Hub zu bringen, dann wäre der Aufschlag auch akzeptabel.
    Was halt an der neuen Preis-Struktur schade ist, dass man keine Vorteile hat, wenn man den Hub nutzt. Wenn man über den Hub bessere PP-Konditionen bekommen würde, als man als kleiner Händler bei PP bekommt, wäre das ja auch noch mal ein anderes Thema.
     
  2. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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  3. IX99
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    Stark. Den Weg versuche ich auch seit Anfang des Jahres. Das Vorkasse zunimmt war auch schnell zu sehen, allerdings noch nicht so stark wie bei dir.
    Verstehe sowieso nicht warum man das nicht bei viel mehr Händlern sieht. Wenn man die 3% PP Gebühr eh in seine Preise einkalkuliert, kann man dem Kunden auch 2-3% Rabatt bei Vorkasse geben. So gewöhnen sich die Käufer auch viel mehr an die Vorkasse bzw. erlangen das Vertrauen darin zurück.
     
  4. Dennis (MotivMonster.de)
    Dennis (MotivMonster.de) G-WARD 2013/14/15/16
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    Schauen wir uns deinen "Spartipp" lieber mal aus der echten, harten E-Commerce-Praxis an.

    Du sagst, man soll die Gebühren einfach auf den Kunden abwälzen, das störe die eh nicht. Die Realität beim Kaufverhalten sieht aber völlig anders aus.

    Kunden hassen offensichtliche Zusatzkosten an der Kasse.
    Gerade heute Morgen erst selbst erlebt: Ich wollte bei Amazon einen Artikel für 15 € bestellen. Im Checkout tauchten plötzlich 4 € Versandkosten auf. Was habe ich gemacht? Kauf abgebrochen, zu einem anderen Händler gegangen und das Produkt dort für 17 € gekauft – aber eben versandkostenfrei. Ich habe 2 € gespart und der erste Händler hat den Sale verloren, weil er mir an der Kasse versteckte Kosten aufdrücken wollte.

    Genauso läuft es bei Preisportalen wie Idealo oder Google Shopping. Du bist der Günstigste, der Kunde klickt (der Klick kostet dich Geld!). Im Checkout zeigst du ihm dann einen Zahlart-Aufschlag. Der Kunde bricht ab und kauft beim Zweitplatzierten, der unterm Strich billiger ist oder keine Strafgebühren verlangt. Das Ergebnis: Du hast Klick-Kosten, aber null Umsatz. Es hat einen guten Grund, warum kaum ein relevanter Shop heute noch Aufschläge für Standard-Zahlarten nimmt. Wenn überhaupt, wird psychologisch klug mit einem Skonto-Abzug (z. B. für Vorkasse) gearbeitet.

    Kunden sind bereit, den Preis zu zahlen, wenn der Gesamtwert stimmt – aber sie wollen nicht das Gefühl haben, an der Kasse noch ausgenommen zu werden. Eine kleine Anekdote aus meiner Anfangszeit im stationären Handel: Ich wollte Lamy Füller ins Angebot nehmen, um den Preis zu senken. Lamy hat das strikt untersagt, Preiskampf sei schlecht für alle. Sie haben mir stattdessen kostenlos Kisten mit Tintenpatronen geschickt, die ich als Bonus dazupacken sollte. Der Preis blieb oben, das Angebot war trotzdem stark, der Kunde war glücklich. Stumpfe Aufschläge im Checkout sind das genaue Gegenteil von gutem Verkaufen.

    Der "0,2 % Peanuts"-Irrtum und ein echter "Spartipp" für dich
    Du argumentierst, dass 0,2 % Gambio-Gebühr ja nicht viel sind und man sich nicht so anstellen soll.

    Da du so pragmatische Spartipps aus der Praxis verteilst, habe ich hier einen für dich, der genau deiner Logik folgt: Zieh doch ab morgen bei all deinen Lieferanten einfach ungefragt 0,2 % vom Rechnungsbetrag ab! Begründe es einfach damit, dass dir deren gewählter Paketdienst nicht gefällt, du aber halt keine andere Option hast. Das dürfte deine Lieferanten doch bestimmt nicht stören bei so "kleinen" Beträgen, oder? Da sparst du im Jahr sicher mehrere tausend Euro!

    Oder was würdest du sagen, wenn ab morgen all deine Rechnungskunden hingehen und bei der Überweisung einfach ungefragt 0,2 % vom Betrag abziehen? Nimmst du das auch einfach mit einem Schulterzucken hin? Wohl kaum. Da geht es auf einmal ums Prinzip, um Verträge und um deine hart erarbeitete Marge.

    Der Kern des Problems ist der Gambio Hub
    Dass ich und viele andere Händler die 2 bis 3 % von PayPal, Klarna und Co. akzeptieren, liegt daran, dass diese Dienstleister uns echte Arbeit, Sicherheit und das Zahlungsausfallrisiko abnehmen.

    Der Gambio Hub macht nichts davon. Er ist ein reines technisches Nadelöhr – und dazu noch ein brandgefährliches. Wenn der Hub (wie in der Vergangenheit ja durchaus geschehen) mal ausfällt oder hakt, geht in unseren Shops zahlungstechnisch gar nichts mehr. Läuft ein Modul autark auf dem eigenen Shop-Server, ist das Risiko dezentral bei mir. Fällt aber der zentrale Hub aus, sind wir Händler komplett ausgeliefert und verlieren bares Geld. Wir bekommen hier also eine zusätzliche Risiko-Komponente aufgezwungen, auf die wir bei Störungen null Einfluss haben. Und für genau dieses Risiko sollen wir jetzt auch noch eine prozentuale Umsatzbeteiligung zahlen.

    Die Module funktionsfähig zu halten, ist die absolute Basis-Pflicht eines Shop-Herstellers. Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre ansieht, wirkt das Ganze wie ein strategisch lang geplanter Schachzug:

    1. Zuerst die alleinige Abhängigkeit schaffen, indem man direkte, frei installierbare Zahlungsmodule abschafft (Vendor-Lock-in).
    2. Warten, bis ein Systemwechsel für etablierte Shops aufgrund der Datenmengen und SEO-Risiken zu einem fast unkalkulierbaren Zeitfresser geworden ist.
    3. Und jetzt die Preise erheblich anziehen, indem man eine vormals kostenlose (später fix bepreiste) Zwangsschnittstelle an den Shop-Umsatz koppelt.

    Es geht hier nicht um "Elend suhlen". Es geht darum, dass Händler hier kaufmännisch extrem hellhörig werden, wenn ein Software-Anbieter plötzlich meint, als stiller Teilhaber an unseren Umsätzen mitverdienen zu müssen.
     
  5. Anonymous
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    Ja, aber es ist nicht mehr gelistet.
     
  6. Anonymous
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    dann kostet es aber Geld
     
  7. Anonymous
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    Da werden aber auch Gebühren fällig, da das über den Gambio-Hub geht:
    Aus dem 1.Beitrag:
    Ab dem 11.05.2026 führen wir ein neues Tarifmodell ein. Dieses besteht aus einer monatlichen Grundgebühr und einer kleinen umsatzabhängigen Komponente für Zahlungen über das Gambio Payments Hub.
     
  8. schmuckbeere
    schmuckbeere Erfahrener Benutzer
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    Da steht aber auch, daß manuelle Zahlungen davon ausgenommen sind:

    Ausgenommen: Manuelle Zahlungen wie Rechnung, Vorkasse oder Nachnahme

    Steht im unteren Drittel des ersten Beitrages
     
  9. Anonymous
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    Eigentlich traurig, dass man für simple Dinge einen Drittanbieter mit irgendwelchen Modulen nutzen muss.
     
  11. Anonymous
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  12. heinzsoft-shop.de
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    Es wird sicherlich auch noch viele Händler geben die individuelle Paypal Konditionen von früher haben, die zahlen auch heute noch zb nur 1,5% statt den 2,5% gebühren bei Paypal. Da ist es dann weniger notwendig sowas wie vorkassenrabatt anzubieten.
     
  13. Anonymous
    Anonymous G-WARD 2015/2016
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    Kann man denn inzwischen bei Vorkasse im Hub ein Skonto geben?
    Anfangs ging das jedenfalls nicht, deshalb hatte ich das abgewählt........
     
  14. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    ja kann man
     
  15. Anonymous
    Anonymous G-WARD 2015/2016
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    wo denn da?

    upload_2026-3-17_16-53-27.png
     
  16. kai_holst
    kai_holst Erfahrener Benutzer
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    #216 kai_holst, 17. März 2026 um 17:02 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2026 um 17:07 Uhr
    in Module > Zusammenfassung > ot_payment:

    ot_payment.JPG

    Ergebnis bei mir:

    zahlungsweise.JPG
     
  17. Anonymous
    Anonymous G-WARD 2015/2016
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    ist moneyorder nicht bei "Sonstige"?
    Im Hub heißt es doch MoneyOrderHub.....
     
  18. kai_holst
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    Ich habe beide dort und in der Zusammenstellung eingebunden.
    MoneyOrderHub für Standardüberweisung-Vorkasse mit 1,5% Rabatt
    und moneyorder für Echtzeitüberweisung mit 2,5% Schnellzahlerrabatt.

    So habe ich bei Zahlungsweisen ganz oben 2 für Vorkassenüberweisung mit Rabatt stehen und PayPal über Mollie ganz unten eingereiht. Das wirkt deutlicher, um eine Zahlungsweise mit Rabatt auszuwählen.
    Alle anderen Zahlungsweisen laufen über Mollie und nur noch der MoneyOrderHub über den Hub.

    Wenn mein Vertrag mit Gambio in einem Jahr abläuft werde ich den Hub wohl auch abschalten, aber so lange lasse ich ihn nun wenigstens noch sinnvoll mitlaufen...
     
  19. agin
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    Interessant. Und mag sein dass ich nicht im Bilde bin, ich bin nur selten hier im Forum.
    So, und wer sind diese "mehreren Programmierer"? Ich sehe hier nur dass es eine frische UG mit Gabriele Stejuhn als (Pseudo-?) Geschäftsführerin ist. Absolut KEINE Infos über diese Firma oder Hintergründe auf der hier verlinkten Seite.
    Sowas anonym gehaltenes mag ich einfach nicht, so was kann ich nicht einschätzen. Und da fehlt mir auch das Vertrauen um von "denen" das Zahlungsmodul zu abonnieren. Ja, der Bezug zu Kai Stejuhn mag dafür reichen, aber ich mag so "anonym" gehaltene Firmen nicht, die sich in keinster Weise erklären... Hm.
    Aber: Wenn Du da aber mehr echte Infos drüber hast: Bitte gerne her damit! :)
     
  20. MWVAT
    MWVAT Erfahrener Benutzer
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    Nur so am Rande, das PayPal-Modul kann keine SEPA Überweisungen bzw. Kreditkarten, wäre für mich keine Alternative.