Ich wollte mal fragen ob noch jemand Pakete in die USA verschickt? Man muss ja nun den Zoll vorab zahlen, die Höhe zu berechnen dürfte aber unmöglich bis sehr schwer sein, und die Höhe muss einem ja vorab bekannt sein, schließlich muss man dem Kunden das ja auf den Kaufpreis aufschlagen bevor er bestellt. Hat jemand einen Weg gefunden das umzusetzen?
Ich hatte vor 2 Wochen eine Bestellung nach USA, konnte aber die Zollpapiere plötzlich nicht mehr richtig erstellen, was zuvor noch gut ging. Da Händler wohl nun komplett über Vorkasse gehen müssen, habe ich die Bestellung storniert und USA momentan als Lieferland entfernt. Andere Lieferungen in andere Gegenden ausserhalb der EU funktionieren.
Wir hatten vor August 2025 sehr viele USA-Bestellungen und über DHL Warenpost International verschickt. Danach wollte DHL, dass wir auf DHL-Express zu 29,00 Euro/Paket (1kg) umstellen. Mit dem abgerechneten Volumengewicht bezahlten wir dann knapp 70,00 Euro und wechselten zu GLS. Dort kann ich "20" wählen (frei-Haus, Verzollung, Zoll und Einfuhr zu Lasten Empfängers). Kostet knapp 40,00 Euro bei 1kg und kein Volumengewicht. Allerdings ist das GLS Zollportal zusätzlich zu öffnen und etwas kompliziert auszufüllen, bzw. man muss sich reinarbeiten. GLS benötigt die Rechnungen 3fach und unterschrieben.
Hallo, bei Versand mittels UPS, FedEx oder DHL Express ist es möglich anzugeben, dass der Empfänger Zoll und Gebühren übernimmt. Es gibt einige Parcelbroker bei denen diese Versandarten zu recht guten Konditionen gebucht werden können, auch wenn man nur ein paar Pakete hat. Funktioniert nach meiner Erfahrung problemlos und sehr gut. Einfach mal die Suchmaschine des Vertrauens fragen. Jumingo und Shiparound sind zwei deutsche Firmen. Die Rechnung wird grundsätzlich in 3-facher Ausführung benötigt und eine Zollerklärung ist möglicherweise etwas "umständlich" wenn man damit noch nicht viel Erfahrung hat, das liegt nicht unbedingt an GLS und hat auch nichts mit USA zu tun sondern gilt grundsätzlich bei Export. Hinzukommen dann noch Grenzen wie 1.000 € bzw. 3.000 €, ab da weitere Unterlagen benötigt werden. Grüße, Dirk
Ich habe einige Fälle gehabt wo die Amerikaner tatsächlich dachten wir zahlen den Zoll, das wird ja von Trump gebetsmühlenartig so behauptet, und dann die Annahme verweigert haben. Die Rücksendung per UPS ist dann ziemlich teuer.
Möchte an dieses Thema nochmal anknüpfen. Wie macht ihr es inzwischen mit Sendungen in die USA? Ich habe für mich beschlossen, ich nehme die USA nun aus meiner Länderliste raus und der Rest der EU (Österreich habe ich schon länger raus), folgt dann im August.
Wir haben den internationalen Versand auch komplett eingestellt. In Ausnahmen versenden wir noch nach Belgien, Lettland und Niederlande. Die haben ja Mindermengen. Da kommen wir eh nie drüber. Die meisten gingen früher nach Österreich und in die Schweiz. Aber man will das ja nicht mehr. Es gibt zwar Möglichkeiten als Privatperson, aber das kann man nicht öffentlich machen. Der Versand nach Namibia ist einfacher......
USA ist weiterhin nicht möglich für mich. Habe da Anfragen, aber muss ich ablehnen. Wenn jemand eine einfache Möglichkeit kennt das über UPS oder DHL abzuwickeln würde ich mich freuen sie zu hören.
Hey, wir versenden wöchentlich Pakete in die USA und benutzen dafür ShipAround. Einfach, "günstig" und problemlos. Meistens entscheiden wir uns dabei für FedEx. Allerdings nur bis 1.000€ Warenwert. Darüber hinaus ist uns der Aufwand zu groß.
UPS geht auch noch problemlos ohne den Zoll zu zahlen und die Zahllast weiterhin auf Kundenseite zu haben. Aber eben auch nur bis zur Warenwertgrenze.
Ich habe bis Ende Juni noch mit USPS über Transglobal Express versendet, da konnte ich alle Formulare und Zollbegleitpapiere ganz easy online erstellen und sämtliche Gebühren im Vorfeld genau berechnen. Diese hab ich interessierten Kunden dann vorab mitgeteilt und entsprechend eingepreist, um DDP (Delivery Duty Paid) zu versenden, so dass dem Kunden bei Lieferung keine weiteren Kosten entstanden sind. Transglobal bietet natürlich nicht nur den Versand per USPS an, sondern auch zahlreiche andere wie UPS, FedEx, DHL, etc. – aber für meine leichten und kleinteiligen Produkte im Mini-Päckchen war USPS meist perfekt. Diese Woche habe ich den Versand in die USA jedoch auch schweren Herzens vollständig eingestellt, da mir das mit der neuen Produktsicherheitsverordnung (U.S. Consumer Product Safety Commission / CPSC) und den ganzen geforderten Konformitätserklärungen, Zertifikaten und dem eFiling alles zu aufwändig wird. Das scheint zwar nicht jeden Händler zu betreffen, aber für mich mit meinem Schmuck aus Holz und Leder hätte es da zig Auflagen gegeben.