Wichtige Information: Anpassung der Gambio Cloud und Eigenes Hosting Tarife ab Mai 2026

Thema wurde von Hendrik M. (Gambio), 11. März 2026 um 13:02 Uhr erstellt.

  1. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Ja, man sieht jetzt im Klarna Portal wieder die Bestellungen, so wie früher. Da ich aber erst gestern umgestellt habe, kann ich dir nicht sagen ob man wirklich soviel sieht wie man früher gesehen hat. Die hatten früher ja irgendwann auch schon eingeschränkt wegen Datenschutz. Mir war hier wichtig, wenn ich ein Anliegen habe, dass ich dort gleich mit Klarna in Kontakt treten kann und nicht erst bei Gambio ein Ticket erstellen muss.
    Und ja..... Sofortüberweisung mit den Konditionen, ich glaube es waren sogar nur 0,75 %,,,, das waren noch Zeiten.... ist aber auch schon lange her.
     
  2. Dennis (MotivMonster.de)
    Dennis (MotivMonster.de) G-WARD 2013/14/15/16
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    Hallo Tammy,

    man muss hier zwei Dinge klar trennen: Die momentane Liquidität (was gerade auf dem Konto liegt) und die echten kaufmännischen Kosten.

    Dass du das Geld für die Bruttorechnung im Moment des Kaufs auf dem Konto haben musst, ist natürlich richtig. Aber im B2B-Handel wird nun mal standardmäßig immer in Netto kommuniziert und gerechnet. Der Grund ist einfach: Als regulärer Unternehmer bezahlst du die Umsatzsteuer faktisch nicht, da du sie über die Vorsteueranmeldung zu 100 % vom Finanzamt zurückbekommst.

    Netto ist das, was du vom Kunden bekommst, und das, was du an den Händler zahlst. Die Umsatzsteuer dazwischen ist nicht dein Geld, sondern ein reiner Durchlaufposten für das Finanzamt.

    Die einzige Ausnahme wäre, wenn du als Kleinunternehmerin von der Umsatzsteuer befreit bist und keinen Vorsteuerabzug hast – dann sind Bruttopreise für dich tatsächlich die echten Kosten. Wenn das nicht der Fall ist, wundert es mich nach 32 Jahren Geschäftserfahrung ehrlich gesagt ein wenig, dass dich Nettopreise im B2B-Einkauf überraschen. Das ist im Geschäftsverkehr eigentlich absoluter Standard.

    Daher ist das auch bei Gambio idR immer Netto alles.
     
  3. Angels Garden Dekoshop
    Angels Garden Dekoshop Erfahrener Benutzer
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    Auch wenn ich den Unmut einiger verstehen kann, muss man doch mal auf dem Teppich bleiben.

    Wenn mich ein paar EUR im Monat so treffen, dass mein Geschäft nicht mehr rentabel ist, dann muss man sich schon malfragen, ob es icht eher ein Hobby ist.

    Andere Shopsysteme kosten auch Geld und teilweise um einiges mehr als Gambio.

    Hab mich letztes Jahr auch mal mit Shopify beschäftigt, aber wenn ich kleinen 0815 Shop haben möchte und die ein oder andere Erweiterung einbauen möchte, die ich bei Gambio auch habe, dann kommt man schnell auf mehrere hundert EUR pro Monat, da die meisten Module nur via monatlicher Gebühr möglich sind.

    Bei Gambio bzw. den verschiedenen Dienstleistern kaufst dir das Modul einmalig, das war´s. (Selfhositng)

    Haben es uns mal aufs Jahr ausgerechnet, wenn ich das Hosting, Servicevertrag für Updates etc, zusammenrechne, liege ich bei Gambio trotzdem günstiger als bei Shopify (auch nach der aktuellen Preiserhöhung)

    Alleine der Umzug zu Shopify wäre ein finanzielles Desaster, hab mit mehreren Agenturen gesprochen, da gehts bei uns mit über 3000 Artikeln bei 20000,- € los, das höchste Angebot lag bei 40000,- €.

    Manche Punkte wären nicht übernehmbar wie z.B. unser Bonuspunkte Programm dies müssten wir händisch neu anlegen. Bei knapp 30000 Kunden kann an sich den Zeitaufwand ungefähr vorstellen.

    Und dann ist nicht garantiert, dass du bei Google etc. nahtlos mit deinen Rankings weitermachst, es kann sein dass du bei 0 wieder loslegst.

    Uns ist der ganze Spaß das nicht wert.

    Wenn Gambio zukünftig wieder etwas in die Gänge kommt und die neuen rechtlichen Anforderungen auch wieder zeitnah vor Inkrafttreten umsetzt wäre das sehr wünschenswert, ich hoffe die´zusätzlilchen Einnahmen werden auch hierfür verwendet.
     
  4. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Wann war denn das? Wir stellen nämlich gerade alle unsere Shops nacheinander auf Shopify um. Bislang ist das alles einwandfrei.
     
  5. Nohly
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    So geht es mir auch. Wenn das jetzt bei Support stehen würde, könnte ich das besser nachvollziehen.
     
  6. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Ja das ist wirklich Gold wert. Gestern wolle ich ein Anliegen bei Klarna klären. Diese haben mich auf Gambio verwiesen. Gambio lehnt ab. Klarna ist davon überzeugt das Problem lösen zu können, aber Gambio muss tätig werden. Gambio behauptet Klarna würde sich quer stellen und probiert garnicht erst das Problem zu lösen. Am liebsten würden wir mittlerweile auf ein anderes Shopsystem migireren
     
  7. Anemones Wollzauberei
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    Preiserhöhungen greifen ja mittlerweile in nahezu allen Bereichen um sich - aber da kommt dann auch die Frage: Wer soll das bezahlen,.....

    Ich bin als Kleinunternehmerin im Startertarif unterwegs. Das heißt jetzt für mich: Eine Steigerung der Grundgebühr um mehr als 20%, was ich schon als ausgesprochen heftig empfinde. Dazu die Umsatzbeteiligung von 1,5% in meinem Tarif. Und meine Kunden zahlen zu 95% per Paypal.

    Ich möchte sehr ungern meine Preise erhöhen - aber mir wird wohl leider nichts anderes übrig bleiben. Allerdings wird das auch wieder dazu führen, dass ich weniger Umsatz mache, denn ich verkaufe ein Nischenprodukt, dass man zwar in ganz Deutschland nur noch bei einem anderen Anbieter findet, aber auf das man auch eigentlich gut verzichten kann. Und ich befürchte, das werden meine Kunden dann auch machen.
     
  8. Dennis (MotivMonster.de)
    Dennis (MotivMonster.de) G-WARD 2013/14/15/16
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    was den Systemwechsel angeht, bin ich bei euch: Ein Umzug ist extrem teuer und vor allem ein gigantischer Zeitfresser. Und bei den Modulen gibt es für Self-Hosted-Shops für die Zahlungsanbindung schlichtweg kaum noch echte Alternativen, außer man verlässt sich komplett auf externe Drittanbieter. Man wird also faktisch in den Hub gedrängt.

    Aber genau hier liegt das Problem.

    Ich glaube, hier unterschätzen viele die Mathematik hinter einer prozentualen Umsatzbeteiligung. Wir reden nicht von einer pauschalen Preiserhöhung der Grundgebühr, sondern von einer Steuer auf unseren Erfolg.

    Erinnern wir uns kurz (siehe dazu auch das angehängte Bild): Gambio hat jahrelang (sogar in eigenen Vergleichsgrafiken gegen Shopify) explizit damit geworben: "Transaktionsgebühr: keine Zusatzgebühr" und "Dein Umsatz gehört dir!". Jetzt wird genau das ins Gegenteil verkehrt.
    Ebenso sagte Wilken damals es wäre auf der Rechnung als Hub Gebühr aufgeführt wegen rechtliche Dingen (Open source code Nutzung vom Ursprung Shop wahrscheinlich) aber das es weiterhin kostenlos bleiben wird.

    Schauen wir uns mal die echten Zahlen für einen Self-Hosted-Shop an (Gambio verlangt nun 252 € Grundgebühr + 0,2 % auf alle Hub-Zahlungen). Klingt erstmal nach nicht viel.....
    Gehen wir der Einfachheit halber mal davon aus, dass der Online-Umsatz komplett über den Hub läuft, der Umsatz über Vorkasse usw ist ja doch eher gering.:

    Kosten pro Jahr (Self-Hosted):
    • 5.000 € Umsatz (Hobby): Bisher 199,00 € -> Neu 262,00 € => Mehrkosten: + 63,00 € (+ 31,66 %)
    • 15.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 282,00 € => Mehrkosten: + 83,00 € (+ 41,71 %)
    • 50.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 352,00 € => Mehrkosten: + 153,00 € (+ 76,88 %)
    • 150.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 552,00 € => Mehrkosten: + 353,00 € (+ 177,39 %)
    • 500.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 1.252,00 € => Mehrkosten: + 1.053,00 € (+ 529,15 %)
    • 1.500.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 3.252,00 € => Mehrkosten: + 3.053,00 € (+ 1.534,17 %)
    • 5.000.000 € Umsatz: Bisher 199,00 € -> Neu 10.252,00 € => Mehrkosten: + 10.053,00 € (+ 5.051,76 %)

    Wer jetzt denkt, das trifft nur die Self-Hosted Fraktion, sollte sich mal die neuen Cloud-Tarife ansehen. Hier greifen die hohen Prozente (bis zu 1,5 %) sofort, sobald das Freivolumen erschöpft ist. Gerade das lächerlich kleine Freivolumen von 500 € im Monat beim Starter-Paket wird zur sofortigen Kostenfalle.

    Rechnen wir auch das mal auf ein Jahr hoch und vergleichen es mit den alten Tarifen (Start-Up: 299,40 € / Small Business: 779,40 € / Professional: 1.559,40 €):

    Kosten pro Jahr (Cloud-Shops):
    • 5.000 € Umsatz (Starter vs. Start-Up): Bisher 299,40 € -> Neu 348,00 € => Mehrkosten: + 48,60 € (+ 16,23 %)
    • 15.000 € Umsatz (Starter vs. Start-Up): Bisher 299,40 € -> Neu 483,00 € => Mehrkosten: + 183,60 € (+ 61,32 %)
    • 50.000 € Umsatz (Business vs. Small Business): Bisher 779,40 € -> Neu 1.156,00 € => Mehrkosten: + 376,60 € (+ 48,32 %)
    • 150.000 € Umsatz (Professional vs. Professional): Bisher 1.559,40 € -> Neu 1.908,00 € => Mehrkosten: + 348,60 € (+ 22,35 %)
    • 500.000 € Umsatz (Enterprise vs. Professional): Bisher 1.559,40 € -> Neu 2.628,00 € => Mehrkosten: + 1.068,60 € (+ 68,53 %)
    • 1.500.000 € Umsatz (Enterprise vs. Professional): Bisher 1.559,40 € -> Neu 3.528,00 € => Mehrkosten: + 1.968,60 € (+ 126,24 %)
    • 5.000.000 € Umsatz (Enterprise vs. Professional): Bisher 1.559,40 € -> Neu 7.028,00 € => Mehrkosten: + 5.468,60 € (+ 350,68 %)

    Wer bei 500.000 € Umsatz als Self-Hosted plötzlich eine Preiserhöhung von über 500 % hat oder als Cloud-Shop hunderte Euro Gebühren nachzahlen muss, rechnet nicht mehr mit "ein paar Euro". Das skaliert gnadenlos nach oben und bestraft das Wachstum.

    Zwei Punkte machen die Sache dabei besonders bitter:

    1. Doppeltes Abkassieren: In der E-Commerce-Branche ist es absolut üblich, dass sich ein Schnittstellen- oder Hub-Betreiber über Kickback-Provisionen der Zahlungsanbieter (PayPal, Klarna etc.) finanziert, da diese von der Integration profitieren. Wenn jetzt der Shopbetreiber für exakt dieselbe Transaktion zusätzlich zur Kasse gebeten wird, drängt sich der starke Verdacht auf, dass hier einfach beide Seiten abkassiert werden.
    2. Der faktische Zwang: Indem Gambio selbst keine direkten Standard-Module für Zahlungsarten mehr anbietet, wird man de facto in den Hub gedrängt. Bei den Cloud-Tarifen ist man ohnehin ausgeliefert, da man dort technisch gar keine eigenen Module installieren kann.

    Es geht hier nicht darum, dass gute Software nichts kosten darf oder dass Gambio nichts verdienen soll. Es geht um das Prinzip: Man nutzt eine Situation aus, in der Kunden aufgrund enormer Umzugshürden kaum flüchten können, um eine essenzielle Schnittstelle mit einer eigenen "Umsatzsteuer" zu belegen. Und das ist kaufm
    ännisch einfach eine sehr unschöne Entwicklung.

    PS. Ich hoffe ich habe die Freivolumen usw richtig verstanden und berechnet. Ansonsten möge man mich gerne korrigieren!
     

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  9. agin
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    Beim lesen von "kaufmännisch" kam mir sofort folgender Gedanke: Dass Gambio, wenn man das Verhalten der letzten Jahre (seit Übernahme) betrachtet, höchstwahrscheinlich hieran überhaupt nichts mehr ändern wird, egal wie sich hier (zurecht!) beschwert wird!
    Ohne die Kundenstruktur von Gambio und die Shopgrößen zu kennen, schätze ich mal dass Gambio auf 20-30% seiner Bestandskunden verzichten könnte, ohne finanziell schlechter dazustehen.
    Und durch die jahrelange kostenlose Nutzung des Hub werden es auch die meisten bisher genutzt haben. Und daher wird Gambio sehr genau seine Erlöse nach der Preisumstellung vorhersagen können.

    Und dann: rein kaufmännische Entscheidung getroffen würde ich sagen. Erst Lock-In, dann Preishammer.

    Persönlich habe ich erst mal Glück, wenn ich die Aussagen von Gambio richtig verstanden habe. Da in wenigen Tagen meine automatische Support-("Hub-")Verlängerung ansteht, hoffe ich noch ein ganzes Jahr NICHT von den 0,2% betroffen zu sein. Und damit hätte ich genug Zeit nach Alternativen zu schauen. Oder nach Alternativen die in den nächsten Monaten evtl. noch entstehen werden, denn da richtig große Shops hier finanziell böse betroffen sind, scheint das eben Spielraum für Alternativen zu öffnen. Mal sehen. Erst mal hoffe ich dass ich das richtig verstanden habe, und wirklich noch lange von den Kosten verschont bleibe...

    Ansonsten Danke Dennis für die schön ausgearbeitete Kostenübersicht!
     
  10. TS-Shop
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    So verstehe ich den neuen Tarif ab dem Zeitpunkt der Umstellung:
    Rechtspaket >> JA
    kostenlos (im Preis enthalten) >> JA
    IT-Rechtskanzlei >> NEIN

    Bildschirmfoto 2026-03-15 um 08.43.47.png
     
  11. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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  12. Anonymous
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    #132 Anonymous, 15. März 2026 um 10:51 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2026 um 11:31 Uhr
    Aus Spaß: Angenommen 80 % der Umsätze laufen bei deinen Beispielshops über Payment Service Providers wie Paypal. Dann nehme ich mal 2,8% Gebühr an (2,5 % + 0,3 % wegen 0,30 EUR Paschale bei 100 EUR Warenkorb-Durschnitt). Dann sehen die Kosten alleine Wegen der Zahlungsabwickler so aus:

    • 5.000 € Umsatz (Hobby): 112 EUR
    • 15.000 € Umsatz (Hobby): 336 EUR
    • 50.000 € Umsatz (immer noch Hobby): 1.120 EUR
    • 150.000 € Umsatz: 3.360 EUR
    • 500.000 € Umsatz: 11.200 EUR
    • 1.500.000 € Umsatz: 33.600 EUR
    • 5.000.000 € Umsatz: 112.000 EUR
    Ja, und zwar alle die Transaktionsgebühren über 1% bisher toleriert haben. Ich bleibe dabei, wer sich das von PSP bieten lässt, kann nicht gut rechnen. Du siehst selbst, wir reden hier bei guten Umsätzen von einem Faktor 10 den die PSPs mehr kosten. Oder anders: 1000%. Also, DA müsst ihr ansetzen, SOFORT.

    Jeder der PSPs mit Gebühen von 2% oder mehr bei sich im Shop hat, hat absolut keinen Grund hier rumzuheulen.
     
  13. Anonymous
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    Der Vergleich mit PayPal passt nicht ganz. PayPal bekommt eine Gebühr für eine konkrete Dienstleistung: die Zahlungsabwicklung. Und es gibt dafür Käufer und Verkäuferschutz. Was nicht heißt, dass ich das gerne bezahle, aber da kann ich die Gebühren eher nachvollziehen.
    Außerdem kann ich frei entscheiden: Biete ich Paypal an, zahle ich Gebühren oder biete ich es nicht an. Beim HUB in der Cloud ist das anders. Der ist Pflicht. Und andere Anbieter wie z. B. Mollie kann man dort nicht nutzen. Man hat also keine Wahl.

    Eine Umsatzbeteiligung beim Shopsystem ist nochmal etwas anderes. Da verdient Gambio direkt an unserem Umsatz mit, obwohl Risiko und Arbeit komplett bei uns liegen. Die Pflege des HUBs kann kaum so teuer sein, dass eine Umsatzbeteiligung wirklich gerechtfertigt ist.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es den ein oder anderen Cloud-Shopbetreiber gibt, der jetzt über den Schritt ins Self-Hosting nachdenkt.
     
  14. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Ein Shop, der monatlich 500 Euro Umsatz macht, zahlt ebenso 252 Euro im Jahr, wie ein Shop der 500.000 Euro Umsatz macht. Ist das fair?
     
  15. Anonymous
    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    #135 Anonymous, 15. März 2026 um 14:31 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2026 um 14:50 Uhr
    Das ist tatsächlich der klassische Gedanke von Fairness: Alle zahlen nach derselben Regel das Gleiche.

    Wenn Elon Musk plötzlich 1 Million Euro für einen Döner zahlen müsste, Arno Dübel (RIP) aber nur 3,50 Euro, wäre das unfair – denn beide erhalten am Ende exakt dasselbe Produkt. Das sollte man jedoch nicht mit Gerechtigkeit verwechseln, denn ob das Ganze gerecht ist, ist eine andere Frage.

    Und wenn ein Shop nur 500 Euro Umsatz im Monat macht, sollte man eher prüfen, ob es staatliche Hilfen, Zuschüsse oder Förderprogramme gibt, um das Wachstum zu unterstützen. Je nach Land gibt es dafür unterschiedliche Möglichkeiten, etwa Gründerzuschüsse oder andere Förderungen.