Ja, man sieht jetzt im Klarna Portal wieder die Bestellungen, so wie früher. Da ich aber erst gestern umgestellt habe, kann ich dir nicht sagen ob man wirklich soviel sieht wie man früher gesehen hat. Die hatten früher ja irgendwann auch schon eingeschränkt wegen Datenschutz. Mir war hier wichtig, wenn ich ein Anliegen habe, dass ich dort gleich mit Klarna in Kontakt treten kann und nicht erst bei Gambio ein Ticket erstellen muss. Und ja..... Sofortüberweisung mit den Konditionen, ich glaube es waren sogar nur 0,75 %,,,, das waren noch Zeiten.... ist aber auch schon lange her.
Hallo Tammy, man muss hier zwei Dinge klar trennen: Die momentane Liquidität (was gerade auf dem Konto liegt) und die echten kaufmännischen Kosten. Dass du das Geld für die Bruttorechnung im Moment des Kaufs auf dem Konto haben musst, ist natürlich richtig. Aber im B2B-Handel wird nun mal standardmäßig immer in Netto kommuniziert und gerechnet. Der Grund ist einfach: Als regulärer Unternehmer bezahlst du die Umsatzsteuer faktisch nicht, da du sie über die Vorsteueranmeldung zu 100 % vom Finanzamt zurückbekommst. Netto ist das, was du vom Kunden bekommst, und das, was du an den Händler zahlst. Die Umsatzsteuer dazwischen ist nicht dein Geld, sondern ein reiner Durchlaufposten für das Finanzamt. Die einzige Ausnahme wäre, wenn du als Kleinunternehmerin von der Umsatzsteuer befreit bist und keinen Vorsteuerabzug hast – dann sind Bruttopreise für dich tatsächlich die echten Kosten. Wenn das nicht der Fall ist, wundert es mich nach 32 Jahren Geschäftserfahrung ehrlich gesagt ein wenig, dass dich Nettopreise im B2B-Einkauf überraschen. Das ist im Geschäftsverkehr eigentlich absoluter Standard. Daher ist das auch bei Gambio idR immer Netto alles.
Auch wenn ich den Unmut einiger verstehen kann, muss man doch mal auf dem Teppich bleiben. Wenn mich ein paar EUR im Monat so treffen, dass mein Geschäft nicht mehr rentabel ist, dann muss man sich schon malfragen, ob es icht eher ein Hobby ist. Andere Shopsysteme kosten auch Geld und teilweise um einiges mehr als Gambio. Hab mich letztes Jahr auch mal mit Shopify beschäftigt, aber wenn ich kleinen 0815 Shop haben möchte und die ein oder andere Erweiterung einbauen möchte, die ich bei Gambio auch habe, dann kommt man schnell auf mehrere hundert EUR pro Monat, da die meisten Module nur via monatlicher Gebühr möglich sind. Bei Gambio bzw. den verschiedenen Dienstleistern kaufst dir das Modul einmalig, das war´s. (Selfhositng) Haben es uns mal aufs Jahr ausgerechnet, wenn ich das Hosting, Servicevertrag für Updates etc, zusammenrechne, liege ich bei Gambio trotzdem günstiger als bei Shopify (auch nach der aktuellen Preiserhöhung) Alleine der Umzug zu Shopify wäre ein finanzielles Desaster, hab mit mehreren Agenturen gesprochen, da gehts bei uns mit über 3000 Artikeln bei 20000,- € los, das höchste Angebot lag bei 40000,- €. Manche Punkte wären nicht übernehmbar wie z.B. unser Bonuspunkte Programm dies müssten wir händisch neu anlegen. Bei knapp 30000 Kunden kann an sich den Zeitaufwand ungefähr vorstellen. Und dann ist nicht garantiert, dass du bei Google etc. nahtlos mit deinen Rankings weitermachst, es kann sein dass du bei 0 wieder loslegst. Uns ist der ganze Spaß das nicht wert. Wenn Gambio zukünftig wieder etwas in die Gänge kommt und die neuen rechtlichen Anforderungen auch wieder zeitnah vor Inkrafttreten umsetzt wäre das sehr wünschenswert, ich hoffe die´zusätzlilchen Einnahmen werden auch hierfür verwendet.
Wann war denn das? Wir stellen nämlich gerade alle unsere Shops nacheinander auf Shopify um. Bislang ist das alles einwandfrei.