DHL Fehlermeldung: Das Versandlabel konnte nicht erzeugt werden. - SECURITY_VIOLATION

Thema wurde von Anonymous, 11. Juni 2019 erstellt.

  1. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Du jagst auch den falschen Bock. Die Entwicklung wird von der Cloud in der nächsten Zeit keinesfalls wieder zurück gehen, dafür bietet das allen zuviele handfeste Vorteile.

    Was du suchst ist einzig und allein Zuverlässigkeit.

    Du musst nun sehen, dass die Logistikbranche in für die gewaltig schnellem Tempo in Umbrüchen steckt. Der Preisdruck steigt genauso schnell wie das Paketvolumen, das sind jeweils recht steile Linien. Es muss also viel geschraubt werden, um da irgendwie mitzukommen, also schrauben die ständig im Hintergrund. Das ist dein Feind. Die werden stehenbleiben nur nich als mögliche Alternative sehen, genauso wenig wie wir es tun würden. Stehenbleiben verschafft dir 5 Minuten Ruhe, aber dann kriegstes danach richtig dicke doppelt. Geht also nicht.
     
  2. Dennis (Print-Weilburg.de)

    Dennis (Print-Weilburg.de) G-WARD 2013/14/15/16

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    Wenn dein Auto streikt und das dein internet ist, kannst auch keine Pakete wegbringen. Das dann auch egal.
    Oder die Tür klemmt, dann geht auch nix.

    Die Wahrscheinlichkeit das die Cloud nicht geht ist geringer als das dein Internet nicht geht. Und Labels wirst nicht mehr ewig ohne live abholung der Sendungsnummern erstellen können. Das viel zu unflexibel. Je früher DHL und Co. wissen wieviele Pakete von wo nach Wo müssen um so besser können die planen.

    Die Zuverlässigkeit daheim Labels ohne Internetanbindung erstellen zu können wird sicher bald wegfallen. Und was bringt dir dann deine kleine 2 Mann Sauna wenn du 10 Gäste hast?
     
  3. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Jo. Und was liegt da näher als
    • Flaschenhälse zu vermeiden
    • größtmögliche Unabhängigkeit von Ressourcen, die jederzeit zu Verfügung stehen müssen (hier: stehende Internetverbindung, 100% Erreichbarkeit der DHL Server)
    • größtmögliche Redundanzen in Systemen, in denen man auf Clouds nicht verzichten kann

    Hoffentlich hast du dich trotzdem beim DHL Support gemeldet und dich beschwert? Wenn die Bearbeitung der Beschwerden teurer ist als einen zusätzlichen Server aufzustellen, dann wird das System stabiler.
     
  4. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Genau gegen Flaschenhälse an vielen Stellen ist die Cloud eine Spitzenlösung. Da gehts nämlich um verteilte und redudante Datenverarbeitung.

    Passt dann logischerweise dazu und ist auf dem Weg der Erfüllung.

    Erreichbarkeit der DHL Server haben wir angesprochen mit dem Cloudthema und Redundanz. Bleibt die nötige Internetverbindung als Bedingung. Aber mal ehrlich: Wie weit kommste im Onlinebusiness ohne Internetverbindung? Die ist schon bei sovielen Dingen ein absolutes Muss, dass man die hier auch fest verlangen kann und darf.
     
  5. Dennis (Print-Weilburg.de)

    Dennis (Print-Weilburg.de) G-WARD 2013/14/15/16

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    wenn die weg ist hast ja nicht mal die Infos um offline Labels zu erstellen :)
     
  6. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    #86 Anonymous, 15. Oktober 2019
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2019
    Da bin ich absolut anderer Meinung! Ich darf das doch als Kunde von der Telekom auch nicht verlangen, also muss ich mich so aufstellen, dass ich Zeiten mit Ausfällen und Störungen soweit wie möglich überbrücken kann.

    Was würdet ihr bei Gambio mit euren 30 hochbezahlten Mitarbeitern denn machen, wenn mal 3 Tage wegen einer Baustelle oder einer Großstörung die Internetleitung lahm läge und ihr keine Vorsorge-Systeme hättet? Da sagen doch Daniel und Nonito wohl nicht, dass das ja vermutlich nicht vorkommt, man keine Vorsorge betreiben muss und man ja heute wohl davon ausgehen kann, dass es eine 100% ausfallsichere Internetanbindung gibt?
     
  7. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Hört sich in der Theorie gut an, aber wer kann das schon richtig? DHL jedenfalls nicht, und daher ist die aktuelle eine schlechte Lösung. Da kannst du jetzt 100 Sachen gegen schreiben, Wilken, du wirst mich nicht davon überzeugen können, dass ein System das mehr Störungen mit sich bringt als eins das weniger Störungen mit sich bringt ein Fortschritt sein soll. Und von der technischen Notwendigkeit kannst du mich auch nicht überzeugen. Ich weiß ja, wofür du dein Fähnlein schwingst: Für die Gambio Cloud Shops und den Zahlungs-HUB. Mag sein dass ihr das gut managen und skalieren könnt und dass das exzellent funktioniert. Aber wer es nicht kann, der soll es einfach lassen, weil dann Clouds ein Rückschritt sind. Ich glaube, ich habe meine Flinte sehr genau auf den richtigen Bock ausgerichtet. Das zeigt mir auch die heutige telefonische Aussage der IT-Abteilung von DHL, dass die "Großen" alle eigene Software verwenden die ausfallsicherer läuft.
     
  8. CITYJEWELS

    CITYJEWELS Erfahrener Benutzer

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    @L&B

    Als Backup einen zweiten Versender in der Hinterhand haben: wir haben heute per DPD über Shipcloud abgefertigt.
     
  9. Dennis (Print-Weilburg.de)

    Dennis (Print-Weilburg.de) G-WARD 2013/14/15/16

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    Vor 2 Jahren hat ein Bagger die Innenstadt stromlos gemacht. Da ging nix mehr. Du kannst nicht alles absichern, aber das die cloud ausfällt is normal unwahrscheinlicher als das bei dir das dsl ausfällt, da mehrere RZ an diversen Orten.
    Labels lokal offline erstellen geht doch auch nur wenn die bestellungen vorab abrufenb konntest. Fällt dein Strom oder DSL aus geht doch auch nix mehr,
    Und was bringen offline labels wenn das verteilzebtrum keine daten dazu hat?

    Ohne netzwerk geht nix mehr, und das Wachstum ist gigantisch und das Volumen und die Datensätze auch. Da wirds immer mal haken. Genau wie dsl oder mobilfunk immer mal ausfällt,
    genau das ist vorsorge ! und nicht offline
     
  10. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Es gibt allen Grund zu glauben, dass DHL das in den Griff kriegt und den Move in die Cloud weiter anstrengen sollten. Die verfügen über Geld und Leute, und die schieben real auch schon wirklich viele Pakete erfolgreich durch ihre EDV. Die Bilanz ist nicht makelfrei, aber gemessen trotz allem recht gut. Das Paketvolumen steigt dabei auch stetig an und wird es weiter tun:

    Quelle

    Nochmal: Wenn Kundenanspruch, Sendungsmenge und Preisdruck in der Branche weiter steigen, dann muss man neue Sachen machen. Die alten packen das nicht.

    Ich sehe von hier die Notwendigkeit in dem was DHL tut, ich finde die habe ich auch grob von oben begründet. Ich finde den Pfad der DHL dabei richtig und am ehesten wahrscheinlich zukunftstauglich. Ich muss dich andersrum nicht zwingend davon überzeugen, das besprochene Angebot ist weder mein Produkt noch irgendwie in meinem Einflussbereich. Ich kann dir nur eins prophezeien: Die alten Sachen kommen nicht zurück.

    Es ist auf jeden Fall richtig, dass wir Cloudangebote machen und durch Leistung überzeugen wollen. Das ist immer das beste und schlüssigste Argument.

    Ich sehe und bemerke, dass die DHL da immer mal Trouble hat, das ist schon sichtbar für mich. Ich sehe aber auch das Geschäft der DHL wachsen und wirklich alte Systeme mit Schornstein verschwinden. Die reparieren gerade viel alten Mist. Zu uns und damit zu euch hin gibts jetzt die Geschäftskunden API 3.0, die ein deutlicher Fortschritt gegenüber der vorherigen API 2.0 ist. Die 2er Version ist Dampfmaschine mit neuer Edelstahlfront, aber man sieht den Kohlenqualm aus vielen Ritzen kommen. 3.0 hat einige modere Aspekte, die es bisher nicht gab, und die das Ding sichtbar besser machen. Das wird uns absehbar zwingen nochmal Sachen neuzubauen und Arbeit und Geld kosten. Wenn man weiss wofür man das macht, tuts aber weniger weh.

    Ich kenne ein paar Leute der DHL die in deren IT drinstecken. Die sind nicht klein. Die haben eigene Software. Der Typ am Telefon hat glaube ich eher einfach einen einfachen Ausweg aus einem Streitgespräch gesucht, bei dem er einstecken musste. Wenn er auch Opfer ist und sich solidarisiert, dann geht das oft einfacher.
     
  11. FlorianR

    FlorianR Erfahrener Benutzer

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  12. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Das habe ich gestern am Telefon von unsererem Geschäftskundenbetreuer anders gehört: Da hieß es: Die ganze Technik ist nicht unser Kerngeschäft. Unser Business ist Paketbeförderung und das GKV ein notwendiges Übel, das wir mit anbieten. Und es gäbe andere Anbindungen von externen Dienstleistern die das besser können. Mir wurde auch bestätigt, dass sich die großen der Branche alle nicht auf das GKV verlassen, sondern sich eigene Anwendungen entwickeln, für die DHL gesondert Anbindungen bereitstellen.

    Ist mir viel zu pauschal. Die Ansprüche steigen, also brauchen wir eine Cloud - das ist genau das stumpfe schematische Denken, das an manchen Stellen zu einer Verschlechterung der Situation führen kann.

    Ich prophezeihe, dass der große Turn noch irgendwann kommt. Wenn die Ausfallraten sich häufen und die Datenschutz-Spinner sich noch weiter aufspielen, dann kommt das Bewusstsein dass lokale Anwendungen mit regulär synchronen Verbindungen, aber als Backup asynchrone Verbindungen mehr Sinn machen. Was spricht dagegen zu sagen: Wir bauen als DHL unsere API so, dass in der Regel live gearbeitet wird, aber dass bei Ausfällen weitergerarbeitet werden kann und die Sync-Prozesse in die Warteschleife laufen und dann anschließend bei Behebung der Probleme nachgeholt werden? Dann gibt es halt für die Pakete erstmal keine Adressvalidierung und gegebenenfalls keine Leitcodierung, und für solche Pakete dann auch keine terminegenaue Zustellung und kein Live Tracking. Und dann gibt es gegebenenfalls temporäre Sendungsnummern o.ä. Ist das dann schlechter als gar nicht versenden zu können? Das ist alles denkbar, sobald man sich traut, die heilige Kuh der Cloudlösung als Antwort auf alle Herausforderungen der Menschheit zu schlachten - oder ihr zumindest mal ein Ohr abzuschneiden.

    Ja, das ist das Schöne: Ich meckere nicht an Gambio, sondern an DHL. Und wenn ich nebenbei noch schaffen sollte, dich auch nur für 2 Sekunden zum Nachdenken zu bringen darüber, ob die reflexartige Einrichtung einer Cloud für jedes Problem per se in jedem Fall technisch immer die beste Lösung ist, dann freue ich mich darüber auch noch ;-)
     
  13. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer
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    Verwechselst du da gerade GKP (= das von der DHL betriebene GeschäftsKundenPortal) und GKV (= der GeschäftsKundenVersand im Ganzen und die von den externen Anwendungen genutzte Schnittstelle im Speziellen)?
     
  14. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Die ganzen externen sitzen auch auf der API. Die ist DER Zugang zu DHL. Dein Gesprächspartner scheint nicht sonderlich qualifiziert gewesen zu sein.

    Hast du gemerkt, dass ich nicht Cloud geschrieben habe? Ich habe "was neues" geschrieben. Es ist aber an zweiter Stelle sehr sinnvoll, wenn man über den Aufbau von Skalierung, Redundanz und verteilten Systemen zu schwadronieren das Wort Cloud in den Mund zu nehmen.

    Die "Datenschutzspinner" sind da beispielsweise recht irrelevant. Es geht nicht um mehr oder weniger Daten übertragen, die Menge bleibt gleich. Es geht um nötige Synchronität und Verfügbarkeit von Daten, um Verarbeitbarkeit der Menge, um angestrebte Zuverlässigkeitskriterien (unabhängig vom jetzigen vorhandenen oder nciht vorhandenen Erfolgsgrad..),...

    Bei der Betrachtung des Prinzips Cloud nichts. Das konterkariert das Prinzip nicht. Die Frage ist nur: Wo stehen die immer verfügbaren Nodes, die im Zweifel puffern. Die würdest unter deinen Tisch in deinem Keller stellen wollen, ich aber zum Beispiel auch in die Cloud. Der Unterschied ist das eine Internetverbindung bei meinem immer nötig wäre, bei deinem nicht. Die betrachte ich im Online Handel aber als immer nötiges Gesetz und
    ich würde als DHL wollen, dass ich deinen "Puffernode" unter meiner Fuchtel habe, um weiter evolvieren und vorwärts arbeiten zu können. Es gibt da aus Infrastrukturbetreibersicht wenig ätzendere Dinge als Händler, die nicht auf Update klicken wenn du es willst.

    Ich halte die Cloud nicht für die Lösung jedes Problems der Welt und ich überlege schon genau wo die Sinn macht. Ich bin mir nur bei manchen Sachen sehr, sehr, sehr sicher dass die eben Sinn macht.
     
  15. Christian Mueller

    Christian Mueller Beta-Held

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    Es gab mal ein System das funktionierte. Easylog. Das hatte einen Paketnummernrahmen und hat asynchron gearbeitet. Erst beim Tagesabschluß wurden die Daten ausgetauscht, wobei die Paketnummern schon eindeutig dem Versender zuzuordnen waren. Das funktionierte auch ohne Cloud und ohne permanente Internetanbindung. Wird aber eingestampft. Einige Glückliche haben es noch. Ansonsten bleibt noch den Anbieter zu wechseln und dort ein asynchrones System zu verwenden. Bei DPD ist das z.B. DelisPrint oder bei GLS GEPARD.

    DHL ohne Geschäftskundenportal und mit WaWi geht auch: Schau Dir mal www.barcodeshipping.de an. Die integrieren alles was Du willst in beliebige Versandlösungen. Top-Support inklusive.
     
  16. stefan_ulrich

    stefan_ulrich Erfahrener Benutzer

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    Ergänzende Information:

    Wir arbeiten mit dem DHL-Geschäftskundenportal (also externe Lösung, nix Wolke oder Shopanbindung) und das war gestern von ungefähr 8 Uhr bis 16 Uhr down. Danach klappte es etwas ruckelig wieder, seit heute morgen ist es sogar performant wie lange nicht mehr.

    MfG

    Stefan Ulrich
     
  17. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Du siehst da nur die Seite, die bei irgendwelchen Versendern lokal ist. Auf der anderen Seite stand eine Kiste mit Schornstein und Kohlenbefeuerung, die Kosten erzeugte, die man nicht mehr wollte und nicht mehr zum Rest beim Carrier passte, darum ist die auf dem Weg weg. Easylog hat keinerlei Zukunft.

    Die gehen auch auf Cloudlösungen zu. Die haben die gleichen Skalierungs- und Kostenprobleme, die sind nur kleiner und langsamer und haben noch den allermeisten Stress vor sich.

    Das Ding ist eine Cloudlösung und befüllt im Hintergrund die Geschäftskundenapi mit Daten. Kein Unterschied.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Ich denke es geht um GKV eher. Der Kundendienstberater hat nur von der Funktion "Versenden" gesprochen. Ich denke, er meinte auch alle Produkte, die die API mitverwenden. Es läuft ja doch fast alles in der API zusammen, egal über welchen Weg.

    Das kann ich leider nicht beurteilen. Es klingt für mich aber plausibel, dass Großversender sich nicht in diese Abhängigkeit von DHL begeben. Ich werde mal meine Fühler ausstrecken und schauen, ob ich als Beispiel mal mit Vitamin B an die Info herankomme, wie bei uns vor Ort Arvato Bertelsmann das macht: (Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.)
    Ich glaube nicht, dass die ihren 68.000 Mitarbeitern bei 3,8 Mrd EUR Jahresumsatz sagen: "Heute ist die DHL API kaputt, geht mal ruhig alle nach Hause. Gehalt läuft weiter". Vielleicht, Wilken, gibt es für solche Big Player noch ganz andere Lösungen, über die dich DHL nicht informiert? Denkbar?

    Deshalb ja SPINNER: Weil ihre Einwände keine sachliche Berechtigung haben, Datenschutz ein Selbstzweck wird und jede Datenweitergabe und jede Speicherung in der Cloud, egal ob sinnvoll oder nicht, als schlecht abgestempelt wird. Aufgepeitscht und verunsichert von Ulrich Kelber, den Medien & Co. wehren sie sich kategoriesch gegen jede Art der Datenspeicherung. Vor einigen Tagen wieder einer Kundin geschrieben: "Vielen Dank für Ihre Bestellung. Die Spedition wird sich einen Tag vorher telefonisch bei Ihnen unter der von Ihnen angegebenen Rufnummer "0123456789" melden, um einen Anliefertermin zu vereinbaren." Einem anderen Kunden: "Danke für Ihre Bestellung. Sie haben leider keine Hausnummer angegeben. Ich wollte Sie gerade kurz telefonisch kontaktieren um das schnell zu klären, aber unter der Rufnummer 000000 erreiche ich Sie leider nicht. Vielleicht ein Zahlendreher drin?" Ganz ehrlich: Ich habe NULL Verständnis für diese Art der Datensparsamkeit.

    Gut, dann sind wir wieder beim Thema: DHL macht es gerade sehr schlecht. Hauptsache Cloud, egal wie. DAS ist genau die Message meiner Posts.

    Das ist eine schöne Nachricht. Hörte sich in vorangegangenen Beiträgen häufig so an, als wärst du ein "Cloudisierungs"-Fan, koste es was es wolle. Dann liegen unsere Meinungen ja gar nicht so weit auseinander wie es mir vorkommt. Möglicherweise kannst du mir sogar hier auch zustimmen? "Ein neues System, das mir mehr Ausfälle bringt als ein altes mit weniger Ausfällen, ist für den Anwender weder wünschenswert, noch kann es als Fortschritt bezeichnet werden." Dann ist alles zuende diskutiert.
     
  19. Wilken (Gambio)

    Wilken (Gambio) Administrator
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    Es ist durchaus denkbar, dass die sich einen lokalen Puffer gebaut haben und dann gar keine Daten an DHL geben solange das mal nicht läuft.

    Wenn du mit guten Datenschützern sprichst hast du genau das Problem nicht. Die gibts auch.

    Diese Leute muss man schlicht ignorieren und weitermachen.

    Nein. Es ist immernoch nicht das Thema Cloud auf das es sich lohnt zu schiessen. Falscher Bock, immernoch.

    Du hast doch was gegen Unzuverlässigkeit. Schiess darauf. Das ist beileibe nicht dasselbe.

    Nein, ich bin ein Fortschrittsfan und dazu sicher auch ein bisschen Visionär, ich werd als Vordenker eingesetzt. Ich muss immer einen Schritt vorraus schauen, ahnen und lenken wo es hingehen soll. Du könntest mir eher vorwerfen ich schaue nicht in die Vergangenheit. Für mich sind viele Systeme markov'sch. Wenn ich weiss wo ich gerade bin und wo es hinwill, reicht mir das oft um die Zukunft zu erahnen und Vorkehrungen zu planen. Ich glorifiziere gleichzeitig wenig alte Dinge unkritisch. Systeme die von Dampfmaschinen betrieben werden will ich zum Beispiel nicht mehr sehen, es sei denn ich gehe sonntags ins Museum.

    Und nochmal, das schrieb ich auch schon: Ich sehe, dass man mit Cloudlösungen viele alte Probleme blendend erschlagen kann, die vorher nicht zu lösen waren, und die für mich aus dem Weg geschafft hören. Daher bin ich an vielen Stellen Fan des Lösungspotenzials der Cloud.

    Nein, kann ich nicht. Ich stimme überein bis:
    Ein neues System, das mir mehr Ausfälle bringt als ein altes mit weniger Ausfällen, ist für den Anwender nicht wünschenswert.

    Beim Rest klares Nein. Ich setze fort:

    Ein altes System, das absehbar völlig kollabieren und unwartbar werden wird, und mit anderen Systemen zu den Abhängigkeiten bestehen nicht mehr zusammenarbeiten können wird, ist zu ersetzen und abzustellen, damit der Unternehmensgegenstand weiter erbracht werden kann. Das ist für mich im Wert noch wichtiger.

    Es sind alle Vorkehrungen zu treffen, den kompletten Zusammenbruch zu vermeiden. Es ist eine neue, gute Lösung zu schaffen, die zukunftsfähig ist.

    Der Umzug soll möglichst schmerzarm für den Endanwender sein, aber der muss da durch. Wenn der zwischendrin meckert, ist das im Gesamtinteresse zu vernachlässigen und zu ignorieren.


    Ich finde es nicht falsch dass du meckerst, du siehst nur manchmal wie hier nicht alle Puzzlestücke und nur die Gegenwart. Damit dürfte ich nie arbeiten, ich habe auch ganz explizit für dein morgen zu sorgen, das ändert meine Sicht auf vieles.
     
  20. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

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    Aber das mache ich doch die ganze Zeit! DHL dafür kritisieren, dass sie sich kopf- und planlos in eine Cloud-Lösung flüchten, die nicht sauber läuft. Richtiger Bock!!! Woran liegts? Daran, dass DHL Cloud nicht kann. Dem stimmst du ja auch zu, wenn du sagst, dass Clouds grundsätzlich mehr Stabilität bringen.


    Stimme dir zu, aber es gibt immer wieder komplette Zusammenbrüche und es gibt keine neue gute Lösung die zukunftsfähig ist. => Epic fail => q.e.d.

    Hmmm... Wie kommen wir denn aus dieser Zeitschleife jetzt raus?

    1. Ich sage, DHL hat mit der Verlagerung des Versands in die Cloud Bockmist gemacht.
    2. Du sagst, Clouds sind super.
    3. Ich sage, ich kann daran nichts super finden, wenn DHL störanfällig ist.
    4. Du sagst, das ist aber die Zukunft, der man sich nicht verweigern darf.
    5. Ich sage, ok, vielleicht klappt das manchmal, aber => Gehe zurück zu 1