
Ein Onlineshop, der Ideen mitmacht, statt sie auszubremsen: Genau danach suchten Eva und Robert Lahmer. Zwei Jahre lang testeten sie verschiedene Lösungen, bevor GlobenShop im April 2024 mit Gambio live ging. Seitdem wird der Shop Schritt für Schritt weiterentwickelt – vom individuellen Design über einen Globus-Konfigurator bis zur frühen Integration einer europäischen Payment-Lösung.
Wer einen Globus sucht, hat oft mehr Fragen als erwartet.
Welche Größe passt? Welche Kartenoptik? Beleuchtet oder unbeleuchtet? Und welches Modell passt am Ende wirklich in den Raum? Genau da setzt die Beratung an.
Globen sind für Eva und Robert „etwas Erdendes“. Ihr Anspruch: Menschen sollen den Globus finden, der wirklich zu ihnen passt. Deshalb entstehen Fotos, Texte und Erklärvideos größtenteils selbst – inzwischen sind mehr als 100 Videos in den Shop integriert.
Der Onlineshop ist dabei kein fertiges Produkt, sondern ein Werkzeug, das mit neuen Ideen und den Fragen der Kunden weiterwächst. Was heute funktioniert, kann morgen ergänzt, verändert oder wieder verworfen werden. Dafür braucht es ein Shopsystem, das diesen Spielraum mitmacht.
Shopsystem wechseln: Zwei Jahre testen, bis es wirklich passt
Der erste Globen-Shop ging 2012 online und wurde 2019 überarbeitet.
„Welches Shopsystem das richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die perfekte E-Commerce-Lösung ist immer die, die mitwächst.“
Also wurde nicht nur verglichen, sondern ausprobiert: Testshops bauen, Bestellungen durchspielen, Prozesse testen und schauen, wie sich ein System im Alltag anfühlt. Zwei Jahre lang.
Der Maßstab war dabei nicht die längste Funktionsliste. Entscheidend waren Flexibilität, Gestaltungsfreiheit und die Frage: Kann der Shop mit den eigenen Ideen mitwachsen?
Gestaltungsfreiheit: Wenn die Idee das System vorgibt – und nicht umgekehrt
Auch beim Design gab es klare Vorstellungen. Eigene HTML- und CSS-Anpassungen gehörten von Anfang an dazu.
In den zuvor getesteten Shopsystemen ließ sich dieser Anspruch nicht in der gewünschten Form umsetzen. Mit Gambio war der Spielraum da, eigene Ideen deutlich freier umzusetzen.
Die Frage war damit nicht mehr: „Was lässt mein Shopsystem zu?“ Sondern: „Wie bekomme ich meine Idee in den Shop?“
Gambio wurde so zum Favoriten. In weiteren Testshops prüften Eva und Robert Checkout und Abläufe und holten sich zusätzliche Erfahrungen aus dem Forum.
Nicht alles war sofort perfekt. Gerade bei zusätzlichen Inhaltsseiten brauchte es Einarbeitung. Ein weiterer Pluspunkt im Test: Viele Werkzeuge bringt Gambio bereits standardmäßig mit. Das reduziert die Abhängigkeit von externen Plugins – und damit das Risiko, bei späteren Updates auf nicht mehr gepflegte Erweiterungen angewiesen zu sein. Auch eine möglichst einfache Installation von Updates war ein wichtiges Kriterium.
Was am Ende zählte: Nicht das Shopsystem gab die Richtung vor. Es ließ Raum für den Shop, den Eva und Robert im Kopf hatten. Im April 2024 ging der neue Shop mit Gambio live.
Vom Kundenanruf zur Shop-Funktion: So wird Gambio heute genutzt
Viele neue Ideen beginnen nicht im Meeting, sondern am Telefon. Eva und Robert beraten ihre Kunden selbst – und hören dabei direkt, wo Fragen entstehen oder die Auswahl schwerfällt. Genau dieses Feedback fließt zurück in den Shop.
Ein gutes Beispiel ist der Globus-Konfigurator: Wer von der Auswahl überfordert ist, beantwortet einige Fragen und bekommt anschließend passende Modelle vorgeschlagen. Der Konfigurator ist inzwischen live. Aus einer wiederkehrenden Kundenfrage wurde damit eine konkrete Funktion im Onlineshop.
Das Prinzip dahinter ist simpel: Eine Idee entsteht – und soll möglichst schnell dort landen, wo sie den Kunden wirklich hilft.
„Vom Kopf in den Shop.“
Manches funktioniert. Manches fliegt wieder raus. Aber der Shop bleibt in Bewegung.
Payment-Lösung Wero: früh prüfen, sinnvoll integrieren
Beim Payment gilt derselbe Ansatz: neue Lösungen beobachten, prüfen und einsetzen, wenn sie zum Shop passen. Erfahrungen mit Twint aus einem anderen Projekt hatten bereits gezeigt, wie schnell sich eine neue Zahlungslösung etablieren kann.
„Eine europäische Bezahllösung als Alternative und Ergänzung ist für einen Shopbetreiber sehr interessant.“
Als für Gambio eine passende Lösung verfügbar war, sollte Wero deshalb früh als zusätzliche Zahlungsoption in den Checkout.
Die Software kam von VR Payment. Technisch unterstützte VR Payment die Integration; die Dokumentation war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig fertig. Gambio selbst musste für die Umsetzung nicht eingreifen. Kurz darauf war Wero live. Nach eigenen Angaben war GlobenShop damit der erste produktiv eingesetzte Shop mit Wero-Integration bei VR Payment.
Dass Wero eine Schnittstelle für Gambio bekommen sollte, war zugleich ein positives Signal. Robert Lahmer bringt es im Fragebogen so auf den Punkt: „Es zeigt mir, dass Gambio zu den wichtigeren Shopsystemen gehört.“
Wenn aus einer Payment-Lösung Gesprächsstoff wird
Die frühe Integration blieb nicht unbemerkt. Ein Journalist, der über Wero berichtete, meldete sich zurück, weil er genau darüber sprechen wollte: praktische Erfahrungen aus einem laufenden Onlineshop.
Nicht Theorie, sondern Alltag im Checkout – das machte die Geschichte interessant.
Auch die Gestalterbank begleitete die Integration. In einer Videokonferenz berichtete Robert Lahmer über die Erfahrungen aus der Praxis; ein Video über GlobenShop und ein Interview im Kundenmagazin der Bank waren für Oktober geplant.
Es ging dabei nicht um PR, sondern darum, eine europäische Payment-Lösung früh als zusätzliche Option anzubieten. Die Aufmerksamkeit von außen kam erst danach.
Wero kommt auch bei Kunden an
„Ich möchte das Unternehmen unbedingt weiter empfehlen. Es gab einen wunderbaren, sehr professionellen, zuvorkommenden Kundenkontakt. Die Zahlungsmöglichkeit mit WERO ist sehr schnell und praktisch.“
SHOPVOTE-Bewertung vom 23.08.2026 · 5/5
Gambio Support: Freiheit heißt auch, nicht alles selbst lösen zu müssen
Vieles lässt sich selbst umsetzen. Aber die entscheidende Frage zeigt sich oft erst im Alltag: Was passiert, wenn technisch wirklich etwas hakt?
Genau das musste sich im laufenden Betrieb beweisen. Mehrfach ging es technisch nicht weiter – dann übernahm der Gambio-Support. Nicht nur mit einem Link zur Anleitung. Teilweise wurde das Problem direkt gelöst.
„Dafür zahle ich sehr gerne die Supportgebühr.“
Für einen Shop, der bewusst viel selbst machen will, ist genau das die passende Kombination: Freiheit im Alltag – und Unterstützung, wenn sie wirklich gebraucht wird.
Shopsystem-Wechsel und SEO: Erst eine Delle, dann zurück auf Kurs
Ganz ohne Reibung lief die Migration nicht. Beim Umzug ging die bestehende URL-Struktur verloren. Die Folge: Die organische Sichtbarkeit sank zunächst.
Der Zeitpunkt im April war bewusst gewählt. Das Hauptgeschäft mit Globen beginnt im letzten Quartal – der Shop hatte also mehrere Monate, um sich wieder zu stabilisieren.
Zum Jahresende lag das Geschäft ungefähr auf Vorjahresniveau. 2025 verlief ähnlich wie 2023 und 2024; zum Zeitpunkt des Fragebogens lag GlobenShop rund sieben Prozent über den Vorjahren.
Keine Wunderkurve. Kein „neues Shopsystem rein, Umsatz explodiert“. Sondern eine reale Migration mit Risiko – und ein Onlineshop, der danach wieder auf Kurs kam.
Online gestartet, offline weitergedacht
Was als reiner Onlineshop begann, hat inzwischen auch einen physischen Ort: einen eigenen Showroom.
Mit einer exklusiven Messe am Schloss Salem ging der Weg noch einen Schritt weiter. Eva und Robert nennen das selbst den „umgekehrten Weg“: vom Onlinehandel in Richtung stationäres Erlebnis.
Für sie ist das kein Gegensatz. Was vor Ort passiert – Beratung, Fotos, Geschichten, Erfahrungen – fließt wieder zurück in den Onlineshop. Der Shop bleibt der Mittelpunkt. Nur die Berührungspunkte werden mehr.
Was andere Händler aus dieser Gambio Success Story mitnehmen können
Nicht: „Wechsel sofort.“ Sondern: „Teste es.“
Genau so lief auch die Entscheidung hier: Produkte anlegen, Bestellungen durchspielen, Seiten bauen, das Design verändern – und erst dann beurteilen, ob das Shopsystem zur eigenen Arbeitsweise passt.
Wer Self-Hosted nicht selbst betreiben möchte, kann die Cloud testen. Und wenn es technisch kompliziert wird, stehen Forum und Support zur Verfügung.
Der Auswahlprozess dauerte zwei Jahre. Seit April 2024 läuft der Shop mit Gambio – und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.
Der nächste Schritt kommt dabei selten aus einem starren Plan. Oft beginnt er mit einer Frage aus dem Alltag. Genau das ist die Idee.
Was würdest du bauen, wenn dein Shopsystem deine Ideen nicht ausbremst?
GlobenShop auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Gambio-Shop live seit | April 2024 |
| Sortiment | ca. 150 Produkte |
| Eigene Videos | mehr als 100 |
| Sprachen | Deutsch und Englisch |
| Betriebsmodell | Self-Hosted |
| Hosting | All-Inkl |
| Tracking | Matomo mit anonymisierten IP-Adressen, ohne Cookies |
| Zahlarten | Kreditkarte, Lastschrift, Rechnungskauf, Wero sowie Google Pay, Apple Pay und Weitere |
| Besonderheiten | Showroom, Globus-Konfigurator und frühe Wero-Integration |